Putzbrunn:Der nächste Schritt

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Putzbrunner Gemeinderat beschließt Bebauungsplan für neues Gymnasium

Von Stefan Galler, Putzbrunn

Auf dem Weg zum Neubau eines Gymnasiums im Putzbrunner Ortsteil Waldkolonie hat der Gemeinderat zuletzt einen weiteren Schritt gemacht: In der jüngsten Sitzung des Gremiums wurde der Bebauungsplan für das Grundstück an der Oedenstockacher Straße einstimmig beschlossen. Parallel wurde der Flächennutzungsplan für dieses Gebiet entsprechend geändert. Bisher war das Areal als landwirtschaftliche Fläche genutzt worden, bei einer am 30. März beschlossenen Änderung wies man einen Teil als Gewerbegebiet aus. Nun wurde das drei Hektar große Grundstück für den Schulbau zu einer Fläche für den Gemeinbedarf umgewidmet. Damit sind alle planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung der Schule durch den Zweckverband Staatlich weiterführende Schulen im Südosten des Landkreises München erfüllt, nun wird die Änderung "ortsüblich", bekannt gemacht, wie es im Beschlussvorschlag heißt, dann folgen die weiteren Planungsschritte in enger Abstimmung mit dem Zweckverband.

Klar ist durch den Beschluss, dass ein vierzügiges Gymnasium mit Erweiterungsmöglichkeit um einen fünften Zug gebaut wird. Das Gebäude wird voll unterkellert und soll neben dem Erdgeschoss zwei Obergeschosse bekommen. Die Gebäude werden auf dem westlichen Teil des Grundstücks in Richtung der Oedenstockacher Straße positioniert, die Sportanlagen kommen in den östlichen Bereich. "Ich bin zufrieden mit der sachlichen Diskussion und dem einstimmigen Votum", sagte Bürgermeister Edwin Klostermeier (SPD) auf SZ-Nachfrage. Es gehe weiterhin darum, im Zeitplan zu bleiben, damit das Gymnasium spätestens zum Schuljahresbeginn 2025/26 in Betrieb gehen kann.

Der Wunsch der Freien Wähler, die Absegnung des Bebauungsplans zu vertagen, wurde vom Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt. Hintergrund des Antrags war die Tatsache, dass zum Umgriff des Grundstücks auch eine 1820 Quadratmeter große Fläche gehört, die in Gemeindebesitz ist und über deren künftige Nutzung noch keine Entscheidung getroffen wurde. "Ob wir dort etwas machen oder auch nicht, ist unklar", so Klostermeier, der das Thema bei der Klausurtagung des Gemeinderats, die noch im Juli stattfindet, behandeln will. Diskutiert wird unter anderem über einen Sportplatz, eine Kinderkrippe oder auch eine Einrichtung für die Volkshochschule.

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