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Pullach:Geschützte Brutplätze

Durch die Reiseeinschränkungen während der Corona-Pandemie suchen die Menschen verstärkt Erholung in der heimischen Natur. Der ohnehin hohe Freizeitdruck auf das Isartal hat sich in den vergangenen zwölf Monaten etwa vervielfacht. Nun locken die wärmeren Tage wieder viele Spaziergänger und Freizeitsportler zum Sonnen und Baden auf die Kiesbänke und -inseln der Isar. Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises München bittet indes alle Bürger um Rücksichtnahme auf seltene Tierarten und deren Lebensräume. Zum Schutz kiesbrütender Vogelarten wurden deshalb wieder geeignete Brutplätze im Gelände mit Schildern und Leinen markiert und gesperrt. Sie werden derzeit intensiv beobachtet. Für die abgesperrten Brutbereiche besteht zwischen dem 15. März und dem 10. August 2021 ein absolutes Betretungsverbot.

© SZ vom 12.04.2021 / SZ
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