Planegg:Musical ohne Teenager?

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Das Kulturzentrum Kupferhaus hofft auf Lockerung der 2G-Regel

Seit die Krankenhausampel bayernweit auf Rot steht, heißt es für Theater und andere kulturelle Einrichtungen: 2G ist Pflicht. Nur geimpfte und genesene Gäste kommen in den Kulturgenuss. Für das Kupferhaus in Planegg - wo bis dato bereits 3Gplus umgesetzt wurde -, bedeutet dies zunächst mal keine großen Änderungen. "Die Erfahrung der letzten Monate hat gezeigt, dass rund 98 Prozent unserer Gäste geimpft sind, respektive das junge Publikum im Rahmen der Schultestungen regelmäßig getestet wird und dadurch einlassberechtigt ist", erklärt Kulturreferentin Anja Fanslau.

Durch das Umschalten der Krankenhausampel gibt es allerdings ein Thema, das bis dato nicht relevant war. Alle Kinder und Jugendlichen über zwölf Jahren unterliegen in dieser Ampel-Phase denselben Regeln wie Erwachsene und müssen ab sofort einen entsprechenden Impf- respektive Genesenen-Nachweis vorweisen. Aktuell ist das Kulturforum Planegg in enger Abstimmung mit dem Landratsamt München und auf der Suche nach einer Zwischenlösung. Denn diese Regelung kommt etwa für das Musical "Tarzan" am Wochenende sehr kurzfristig: "Alle Ticketbesitzer für Samstag, 13. November, werden von uns informiert und auf dem Laufenden gehalten und wir hoffen sehr, dass die Regierung nachjustiert, wie in vielen anderen Bundesländern geschehen, und Schülerinnen und Schüler bis 18 Jahre auch weiterhin mit den regelmäßigen Schultestungen freien Zutritt zur Kultur erhalten." Danach sieht es momentan allerdings nicht aus.

Generell bleibt trotz 2G-Regel das Kupferhaus weiter mit Abstand bestuhlt. Im Parkett gibt es nur acht statt 13 Reihen und sowohl im Parkett als auch auf der Galerie bleibt zwischen Gästen, die nicht zusammengehören, jeweils ein Platz frei. Zusätzlich greift die FFP2-Maskenpflicht im Foyer-Bereich. Sobald Besucher auf ihrem Platz im Konzertsaal sitzen, kann die Maske abgenommen werden. Aktuelle Infos sind unter www.kulturforum-planegg.de veröffentlicht. Für den Auftritt des Kabarettisten Lars Reichow am Donnerstag, 11. November, und das erste der beiden Freitags-Konzerte des Pianisten Dinis Schemann (18 Uhr) gibt es noch Karten.

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