Oberschleißheim:Dampf und Farbenrausch

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Oberschleißheim: Die Weißritztalbahn bei Dresden wird immer noch im täglichen Verkehr mit Dampf betrieben.

Die Weißritztalbahn bei Dresden wird immer noch im täglichen Verkehr mit Dampf betrieben.

(Foto: Alexander Bauer)

In der Gemeinde erscheinen zwei neue Kalender

Von Klaus Bachhuber, Oberschleißheim

Zwei außergewöhnliche Jahreskalender sind jetzt in Oberschleißheim in den Handel gebracht worden. Der Hobbyfotograf und Eisenbahnenthusiast Alexander Bauer hat für das Jahr 2022 wieder unter dem Motto "Obacht auf den Zug" "Eisenbahn-Impressionen abseits der Magistralen" zusammengestellt. Zur Erinnerung an den kürzlich verstorbenen Maler und Grafiker Jürgen Pichler hat dessen langjähriger Freund Hans Treffer eine Zusammenstellung seiner Werke und Bilder veröffentlicht.

Alexander Bauer ist Betriebsleiter des Hofgartens im Schloss Schleißheim und seit mehr als 30 Jahren begeisterter Hobbyfotograf, insbesondere von Eisenbahnen auf dem Land, und als ehrenamtlicher Aufsichtsrat eines mittelständischen Bahnunternehmens auch Kenner der Szene. Der Kalender für 2022 versammelt mehr als 30 teils großformatige Motive auf 13 Kalenderseiten. Die Bilder im Kalender 2022 entstanden zum Großteil während des planmäßigen Eisenbahnbetriebs in den Jahren 2019 bis 2021 in Deutschland und Österreich. Trotzdem fühle man sich "ob der alten Infrastruktur oft in schon leider fast vergangene Eisenbahn-Zeiten zurückversetzt", so Bauer. Die Bilder zeigten den Verfall von Infrastruktur ebenso wie gelungene Beispiele von Erhalt oder Reaktivierung von Strecken. Der Kalender ist von 24. November an im Tourismusbüro im Wilhelmshof in Oberschleißheim und bei "Schreibwaren am Schloß", Freisinger Straße 11, zum Preis von 36 Euro erhältlich. Ein Erlös wird an Kinder in Not gespendet.

Der Kalender mit Aquarellen von Jürgen Pichler ist im Tourismusbüro, bei der Buchhandlung "Sirius" in Garching und bei der Buchhandlung "Art & Weise" in Unterschleißheim erhältlich und kostet 20 Euro. "Diese Retrospektive umfasst einen Zeitraum von 1985 bis zu seinem allzu frühen Tod", beschreibt es Treffer, "und dokumentiert nur einen minimalen Teil seiner Schaffenskraft." Insbesondere zeige er "einen Farbenrausch der ihm eigenen, ja einzigartigen Form".

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