Neubiberg:Sorge um Sportunterricht

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Neubiberg: Schulleiter Reinhard Rolvering soll vor einer Entscheidung offene Fragen der Gemeinderäte beantworten.

Schulleiter Reinhard Rolvering soll vor einer Entscheidung offene Fragen der Gemeinderäte beantworten.

(Foto: Claus Schunk)

Gemeinde sucht nach besserer Lösung für Vorläuferklassen

Eigentlich hätte der Neubiberger Bauausschuss am Dienstag sein Einvernehmen zu einer Bauvoranfrage erteilen sollen, dass die Container für die Vorläuferklassen des neuen Putzbrunner Gymnasiums auf dem Gelände des Neubiberger Gymnasiums errichtet werden. Diese Entscheidung hat das Gremium nun vertagt, um in der nächsten Sitzung Schulleiter Reinhard Rolvering zu befragen.

So sorgte sich etwa Kilian Körner (Grüne), dass der Sportunterricht lange ausfallen würde, da die Container ja auf dem Hartplatz aufgebaut werden sollen. Er regte an, ob nicht ein Aufbau auf Stelzen über dem Lehrerparkplatz möglich sei. Bürgermeister Thomas Pardeller (CSU) indes verwies darauf, dass die Pläne zwischen Schule und dem Schulzweckverband abgestimmt seien und es keine andere geeignete Alternative gebe. Wenn es dem Gremium aber lieber sei, werde die Entscheidung auf die nächste Sitzung vertagt. Dazu soll nun der Schulleiter des Gymnasiums Neubiberg Reinhard Rolvering eingeladen werden.

Dass die Container am Gymnasium Neubiberg aufgestellt werden, steht mehr oder weniger fest. Die Schule wurde vom Kultusministerium verpflichtet, die erforderlichen Interimsklassen zu schaffen, weil es keine geeigneten Flächen in Putzbrunn gebe und das Gymnasium Ottobrunn ausgelastet sei, hieß es in der Sitzungsvorlage. Sollte die Gemeinde das Einvernehmen verweigern, könnte das Landratsamt es ersetzen. Der Bauausschuss müsste aber auch einer Abweichung von der eigenen Stellplatzsatzung zustimmen. Würde er dies ablehnen, könnte das das Projekt gefährden, sagte Pardeller. Er warnte davor dies zu tun, dies wäre kein gutes Signal. Vielmehr müsse man zusammenhelfen. Im Gremium begrüßten indes alle die Vorläuferklassen und den Bau des neuen Gymnasiums, auch weil das eigene Gymnasium entlastet wird.

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