Neubiberg:Hoffnung auf mehr Lärmschutz

Wenn alles gut geht, können die Neubiberger beim geplanten neuen U-Bahnbetriebshof in Neuperlach Süd auf mehr Lärmschutz hoffen. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hat Vertretern der Gemeinde bei einem Gespräch zugesagt, über die Einhaltung geltender Lärmschutzbestimmungen hinaus "erweiterte Lärmschutzmaßnahmen zu prüfen, um die unvermeidlichen auch negativen Auswirkungen des Vorhabens soweit als möglich begrenzen zu können". Das hat Bürgermeister Thomas Pardeller (CSU) dem Gemeinderat mitgeteilt. "Ich halte es auch für notwendig, nicht nur den Mindeststandard einzuhalten", sagte er. Man warte jetzt auf Vorschläge.

Stein des Anstoßes bei dem Projekt der MVG zwischen Arnold-Sommerfeld-Straße und Lise-Meitner-Weg ist für die Neubiberger vor allem das geplante Bremsgleis, auf dem auch nachts Tests erfolgen sollen. Zuletzt hatte sich Pardeller in einem Brief an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) gewandt und die Sorge der Anwohner in Neubiberg vorgetragen, dass durch das Vorhaben weitere Beeinträchtigungen zu erwarten seien. Auch das war Thema bei dem Gespräch der Gemeindevertreter mit der MVG. Erst bei einer Online-Veranstaltung vor ein paar Wochen war bekannt geworden, dass Bremstests auch nachts erfolgen sollen. Seitdem ist der Widerstand der Anwohner stark gewachsen. Dass der U-Bahn-Betriebshof gebaut wird, steht mittlerweile indes so gut wie fest. Anfang Juli hatte der Planungsausschuss des Münchner Stadtrats die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans gebilligt.

© SZ vom 24.07.2021 / dabo
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