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Neubiberg:Die erste Ladesäule steht

Neubibergs Bürgermeister Thomas Pardeller probierte die neue Ladesäule gleich mit einem Elektrofahrzeug des Bauhofs aus.

(Foto: Claus Schunk)

Die Gemeinde baut die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge aus

Bald haben Fahrer eines Elektroautos die Wahl, wo in Neubiberg sie ihren Wagen mit Strom betanken. Am Donnerstag hat Bürgermeister Thomas Pardeller (CSU) die E-Ladesäule gegenüber der Lilienthalstraße 15 eröffnet. Er testete sie gleich selbst und lud ein E-Auto des Bauhofs auf. Bis Ende November werden auch die sechs weiteren E-Ladesäulen in der Gemeinde in Betrieb genommen. Diese befinden sich in der Zwergerstraße 23, in der Hauptstraße 43 bis 47, am Floriansanger 1, an den beiden Park-and-ride-Anlagen nördlich und südlich des S-Bahnhofs sowie in der Hauptstraße am Parkplatz beim Rathaus.

Bereits 2019 hat der Gemeinderat die Errichtung von sieben Ladestationen in Neubiberg beschlossen. Grundlage dafür ist das Elektromobilitätskonzept des Landkreises, das eine einheitliche Lade-Infrastruktur zum Ziel hat. Das Backendsystem, über das etwa das Bezahlen abgewickelt wird, stammt von der Firma Wirelane. Bei der Eröffnung der Säule in der Lilienthalstraße erläuterte deren Mitarbeiter Alexander Kunz, wie man ein E-Auto lädt und wie das Bezahlsystem funktioniert.

Die Ladesäulen sind mit je zwei Ladepunkten und je einer Leistung von 22 Kilowatt ausgestattet. Der Ladevorgang erfolgt über eine so genannte RFID-Taktkarte, die App der Firma Wirelane oder den QR Code. Eine Beschreibung dazu befindet sich auf der jeweiligen Ladesäule. Die RFID-Taktkarte kann unter www.wirelane.com beantragt werden. Die Kilowattstunde Strom kostet 38 Cent. Der Tarif ist im gesamten Landkreis gleich. Der Strom aus der Säule ist zu 100 Prozent Ökostrom.

© SZ vom 20.11.2020 / dabo
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