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Neubiberg:CSU nominiert Ortsvorsitzenden

Der 31-jährige Jurist Thomas Pardeller sitzt für die CSU nicht nur im Neubiberger Gemeinderat, sondern auch im Kreistag. Außerdem ist er stellvertretender JU-Kreisvorsitzender .

(Foto: oh)

Thomas Pardeller tritt in Neubiberg als Bürgermeisterkandidat an

Thomas Pardeller wird bei der Bürgermeisterwahl in Neubiberg im März 2020 gegen Amtsinhaber Günter Heyland (Freie Wähler) antreten. Der CSU-Ortsverband hat den 31-jährigen Juristen nun einstimmig als Bürgermeisterkandidaten nominiert. "Neubiberg braucht einen Bürgermeister, der die Interessen und Anliegen der Bürger ernst nimmt, auf die Menschen zugeht und nicht wartet, bis sie zu ihm kommen", sagte Pardeller. "Ich trete an für einen Neuanfang. Für einen neuen Stil in der Neubiberger Rathausführung. Bürgernah, lösungsorientiert, modern, kommunikativ." Erfahrung für das Amt hat er, sitzt er doch seit elf Jahren im Gemeinderat und führt seit neun Jahren die Neubiberger CSU an.

Thematisch hat der Christsoziale schon klare Vorstellungen, wie er bei der Nominierungsveranstaltung darlegte. Er will etwa ein ganzheitliches Verkehrskonzept vorantreiben, wozu auch der Bau einer S-Bahn-Unterführung zählt. Ebenso möchte er sich für eine zukunftsfähige Betreuung und Bildung für die Kinder einsetzen. All das will er nicht im Alleingang tun, sondern die Bürger in Arbeitsgruppen mit einbinden.

Mit seiner Nominierung dürfte der Wahlkampf spannend und diskussionsreich werden. Denn schon bisher hat sich Pardeller im Gemeinderat einige Auseinandersetzungen mit dem Amtsinhaber geliefert. Oft forderte er mehr Transparenz, mehr Bürgernähe, manchmal argumentierte er mit juristischen Normen, um seine Sache zu untermauern. Er gab sich oft kämpferisch und hartnäckig. Er ist einer, der nicht schnell aufgibt.

Die stellvertretenden Ortsvorsitzenden León Bogner und Hartmut Lilge halten Pardeller für den richtigen Mann für den Posten. "Neubiberg braucht einen Bürgermeister, der den Ort kennt, einen der für die Bürger, Vereine, Organisationen da ist", sagte Bogner. Das sei bei ihm, der in Neubiberg geboren und aufgewachsen sei, der Fall. Lilge betonte Pardellers kommunikative und lösungsorientierte Arbeitsweise. Viel Rückhalt also für den Neubiberger, auch von externen Christsozialen. Zur Nominierung waren etwa auch Landrat Christoph Göbel und die bayerische Familienministerin Kerstin Schreyer gekommen.