Landkreis:Landkreis darf Fairtrade-Label behalten

Der Landkreis München darf sich weiterhin "Fairtrade-Town" nennen. Das hat der für die Zertifizierung zuständige Verein Transfair bestätigt. 2019 hatte der Landkreis erstmals die Auszeichnung als faire Kommune erhalten. Seitdem wurde das Engagement für den fairen Handel kontinuierlich weiter ausgebaut. Landrat Christoph Göbel (CSU) freut sich über die erneute Auszeichnung des Landkreises als Fairtrade-Town: "Ich bin stolz, dass sich der Landkreis München auch weiterhin dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns zurechnen darf. Natürlich werden wir auch weiterhin alles daran setzen, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern."

Wie bereits bei der erstmaligen Zertifizierung vor zwei Jahren musste der Landkreis umfangreiche Nachweise für die Erfüllung der fünf wesentlichen Auszeichnungskriterien erbringen. So bieten mindestens 45 Geschäfte und 23 gastronomische Betriebe im Landkreis Produkte aus fairem Handel an, außerdem haben Schulen, Vereine und Kirchen haben ihre Informations- und Bildungsaktivitäten zu diesem Thema verstärkt. Zudem wird in sämtlichen öffentlichen Sitzungen des Kreistags sowie im Büro des Landrats ausschließlich fair gehandelter Kaffee sowie ein weiteres "faires Getränk" angeboten.

Der Landkreis München ist eine von mehr als 700 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst mehr als 2000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien und Schweden.

© SZ vom 28.07.2021 / SZ
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