Kirchheim:Das Oval wird eckig

Kirchheim: Soll durch den Umbau zur Kreuzung leistungsfähiger werden: der Kreisverkehr zwischen der Staatsstraße 2082 und dem Heimstettener Moosweg, im Volksmund Kirchheimer Oval genannt.

Soll durch den Umbau zur Kreuzung leistungsfähiger werden: der Kreisverkehr zwischen der Staatsstraße 2082 und dem Heimstettener Moosweg, im Volksmund Kirchheimer Oval genannt.

(Foto: Gemeinde Kirchheim)

Kreisverkehr bei Kirchheim wird bis zur Landesgartenschau als Kreuzung umgebaut

Das Kirchheimer Oval, wie der Kreisverkehr zwischen der Staatsstraße 2082 und dem Heimstettener Moosweg am Ort heißt, wird komplett umgebaut, um den Knotenpunkt zu entschärfen. Wie die Gemeinde Kirchheim mitteilt, soll künftig eine große Kreuzung mit Ampel die Fahrzeuge leiten. Der Verkehr könne dann besser und direkter aus dem Heimstettener Moosweg abfließen, ohne die Siedlungsstraßen zu belasten. Für Fußgänger und Radfahrer werde nach derzeitiger Planung eine Brücke über die Staatsstraße führen, die Teil eines durchgehenden Fuß- und Radweges von Hausen nach Heimstetten zur S-Bahn und zum See werden soll.

Die Gemeinde konnte nach eigenen Angaben die hierfür nötigen Grundstücke nunmehr erwerben. Die Baumaßnahme sei intensiv mit dem achtspurigen Ausbau der Autobahn A 99 abgestimmt und mit dieser Maßnahme synchronisiert, heißt es dazu aus dem Rathaus. "Durch ineinandergreifende statt überlappende Prozesse wollen wir die Belastung und Einschränkungen für die Bevölkerung möglichst minimieren. Langfristig profitiert die Gemeinde vom Aus- und Umbau", so Bürgermeister Maximilian Böltl (CSU) in einer Pressemitteilung der Gemeinde.

Da Teilabschnitte des Autobahnausbaus als vorlaufendes, größeres Projekt zuerst abgewickelt werden müssen, beginnen die Umbauarbeiten am Oval erst im Frühjahr 2023. Rechtzeitig zur Landesgartenschau 2024 soll die Kreuzung fertiggestellt sein. Ein Teil der Arbeiten an der A 99 erfolgt laut Gemeinde jedoch während der Gartenschau. Verkehr im Ort durch Besucher der Landesgartenschau solle vermieden werden. Das derzeitige Verkehrskonzept sehe vor, dass Besucher über die Anschlussstelle Kirchheim und die Staatsstraße 2082 direkt zu den temporären Parkplätzen am Ausstellungsgelände geführt werden. Ebenfalls vorgesehen sei eine Verkehrsführung von der A 94 über das Anschlusskreuz München-Ost auf die A 99 zur Anschlussstelle Kirchheim. Dadurch soll vermieden werden, dass Gartenschaubesucher Heimstetten durchfahren.

© SZ vom 30.06.2021 / SZ
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