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Ismaning:Versprechen einlösen

Die dritte Grundschule soll schneller realisiert werden

Von Sabine Wejsada, Ismaning

Die schulaufsichtliche Genehmigung liegt seit zwei Jahren vor, der Standort ist beschlossene Sache - und jetzt soll das Projekt auf der Agenda ganz nach oben: Die Rede ist vom Neubau der dritten Grundschule in Ismaning, bei deren Errichtung auf Antrag von SPD und Freien Wählern vorzugsweise auf Holzmodule oder eine Holz-Hybrid-Ausführung gesetzt werden soll. Der Gemeinderat schloss sich dem einstimmig an.

Nach Meinung der Lokalpolitiker aus beiden Fraktionen duldet die Verwirklichung der dritten Grundschule keinen weiteren Aufschub mehr, wie Dritte Bürgermeisterin Luise Stangl (SPD) in der jüngsten Sitzung erläuterte. 2021 solle das Planungsjahr werden, 2022 könne dann bereits mit dem Bau der so dringend benötigten Bildungseinrichtung begonnen werden. Entstehen wird die Grundschule auf einem Grundstück an der Aschheimer Straße im Osten des Ortes, das sich im Besitz der Gemeinde befindet.

Stangl sieht die Kommune in der Verpflichtung, dass sie mit einem kurzfristigen Baubeginn ihr Versprechen gegenüber Eltern und Lehrern der aus allen Nähten platzenden Grundschule am Kirchplatz einlöse - und damit die Not in der Ortsmitte reduziere. Aktuell werden an der ursprünglich dreizügig geplanten Grundschule am Kirchplatz 17 Klassen unterrichtet, zwei weitere lernen in Containern, die den Platz auf dem Pausenhof beschränken. Mehr Schüler können nicht mehr aufgenommen werden. An diesem Standort müsse allerdings auch darüber hinaus die alte Schulturnhalle erneuert werden, sagte Stangl.

CSU-Fraktionsvorsitzender Peter Aurnhammer erinnerte daran, dass sich der Gemeinderat mit dem Thema dritte Grundschule intensiv und oft beschäftigt habe. Das Grundstück an der Aschheimer Straße ist auserkoren, an der Notwendigkeit, das Projekt zügig umzusetzen, gibt es keine Zweifel. "Der Zug ist doch aufs Gleis gesetzt", sagte Aurnhammer. Die Gemeindeverwaltung hätte den Bau der dritten Grundschule für die Ismaninger Kinder in naher Zukunft sowieso mit erhöhter Priorität vorangetrieben, den gemeinsamen Antrag von SPD und Freien Wählern hätte es deshalb nicht wirklich gebraucht, meinte er.

© SZ vom 26.04.2021
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