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Ismaning:Mit neuem Team in den Wahlkampf

Angela Gleißl, Kevin Cobbe und Kevin Meyer (von links) sind die neuen Vorsitzenden der Jusos.

(Foto: Privat)

Jusos wollen mehr Frauen für die Politik gewinnen

Jung, links, engagiert. So lautet das Credo der Jusos München-Land, die sich nun zur Jahreshauptversammlung in Ismaning getroffen haben, um sich auf den Bundestagswahlkampf einzustimmen. Darüber hinaus haben sich die Jusos neu aufgestellt: Mit Kevin Cobbe (22, Student des öffentlichen Rechts aus Aschheim) an ihrer Spitze und Angela Gleißl (22, Studentin der Mathematik aus Kirchheim) und Kevin Meyer (17, Abiturient aus Neuried) als stellvertretenden Vorsitzenden wollen die Jusos SPD-Bundestagskandidatin Bela Bach dabei unterstützen, ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen.

Die Ideen hierzu sind vielfältig und kreativ, wie es in einer Mitteilung der Partei heißt. Sie reichen von Nacht-Infoständen und Touren durch den Landkreis bis hin zu Überraschungsaktionen, mit denen die Jusos auf ihre Themen aufmerksam machen wollen. Bach hofft, dass die Jusos auch künftig unbequem auftreten. Sie war selbst einige Jahre lang im Vorstand der Jusos München-Land aktiv und steht nach Meinung der Nachwuchsorganisation der SPD in ihrer Kandidatur "für einen modernen, jugendlichen Politikstil und will in Zukunft eine junge Stimme im Bundestag darstellen".

Auch über die Wahl hinaus haben die Jusos Pläne: Inhaltlich wollen sie sich auf die Themen Ehe und Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare und die Generationengerechtigkeit konzentrieren. "Beide Themen sind für unsere Generation zentrale Themen. Wir finden, dass gleichgeschlechtliche Paare dieselben Rechte haben sollten, wie heterosexuelle Partnerschaften. Für uns als Jugend ist es darüber hinaus wichtig, auch im Alter abgesichert zu sein, um uns frei entfalten zu können", sagt Kevin Cobbe. Ein weiteres großes Ziel des neuen Vorstands ist es, Mitglieder zu gewinnen. Vor allem Frauen wollen die Jusos stärker für die Politik gewinnen. Um dieses Ziel zu erreichen, soll die Kooperation mit anderen Arbeitsgemeinschaften in der SPD intensiviert werden.

© SZ vom 27.06.2017 / sab

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