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Ismaning:Mehr Platz für Schüler und Sportler

Für das neue Ismaninger Gymnasium plant Bürgermeister Alexander Greulich bereits eine Erweiterung.

(Foto: privat)

Bürgermeister Alexander Greulich kündigt weitere Bauprojekte der Gemeinde an

Bei den Schulbauten ist in den vergangenen Jahren in Ismaning einiges passiert: So hat die Gemeinde nicht nur die Grundschule an der Camerloherstraße generalsaniert und erweitert, sondern auch das neue Gymnasium in Betrieb genommen. Bürgermeister Alexander Greulich (SPD) weist in einer Pressemitteilung außerdem darauf hin, dass im Herbst - wegen der Corona-Pandemie weitestgehend unbemerkt - der Betrieb in der Vierfach-Sporthalle des Gymnasiums aufgenommen wurde. Voraussichtlich im Februar oder März soll zudem die Ballsporthalle im Sportpark den künftigen Nutzern übergeben werden. Trotz aller Fortschritte macht der Rathauschef deutlich, dass es am Ort weitere Bildungseinrichtungen geben muss - und auch noch eine Turnhalle hinzukommen wird.

Der Bürgermeister freut sich nach eigenen Worten sehr über die Hallen, die neben den Schulen auch den Ismaninger Vereinen einige neue Möglichkeiten geben werden. Er wisse nur zu gut, dass die Handballer ihre ersten Würfe in der neuen Ballsporthalle kaum erwarten können, schreibt Greulich. Kaum eine andere Kommune habe nun so viele Sporthallen wie Ismaning. "Aber das Ende ist noch nicht erreicht." Der Bürgermeister verweist darauf, dass für den Bau einer dritten Grundschule auch noch eine Ein- bis Zweifachsporthalle notwendig sein wird, weil das Gymnasium die Halle an der Aschheimer Straße komplett für sich benötigt. Darüber hinaus sei er bereits von der Waldorfschule angesprochen worden, die auf ihrem Gelände an der Dorfstraße ebenfalls eine Sporthalle realisieren möchte.

Oberste Priorität bei den Schulbauten genießt in Ismaning die dritte Grundschule - "und da muss dieses Jahr eine Standortentscheidung fallen", so der Bürgermeister. Er könne sich gut vorstellen, dass ein bereits einmal ins Auge gefasstes Grundstück wieder ein Thema wird: eine Fläche im Osten des Gemeinde, die vor einiger Zeit für das Ismaninger Gymnasium geprüft und überplant worden ist. Weil das Gymnasium seinen Betrieb nach dem Umbau des früheren Commundo-Schulungszentrums am Seidl-Kreuz-Weg aufnehmen konnte, sei es denkbar, dass "die grüne Wiese" nun mit der neuen Grundschule bebaut werde.

"Es wäre von den Einzugsgebieten her günstig, die drei Schulen im Süden, in der Ortsmitte und im Osten als dem künftigen Entwicklungsbereich aufzuteilen", glaubt Greulich, der daran erinnert, dass durchaus Eile geboten sei. Laut seiner Berechnung hätte eine dreizügige dritte Grundschule bei voller Auslastung zwölf Klassen. "Sieben dieser zwölf Klassen haben wir jetzt schon", verweist der Rathauschef auf die aktuellen Zahlen. Vor allem die Grundschule am Kirchplatz müsse wieder entlastet werden.

Und auch beim Gymnasium werde sich etwas tun, wo direkt nach der Eröffnung niemand mit einer Fünfzügigkeit gerechnet habe, so Greulich. Hier sei die Erweiterung logisch, weil man einen ehemaligen Teil des Tagungshotels noch abreißen und durch einen Anbau ersetzen könne. "Diese Möglichkeit der stressfreien Erweiterung des Hauses zeigt, dass die Standortentscheidung richtig war", versichert der Ismaninger Bürgermeister.

© SZ vom 20.01.2021 / sab
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