Ismaning:Bunter Nachklang

Drei Frauen, drei Bildsprachen, aber mit einem Inspirationsquell

Um 1990 haben Gotlind Timmermanns, Marta Fischer und Inge Jacobsen an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert. Danach haben die drei Frauen unterschiedliche Wege eingeschlagen, jede hat ihren ganz individuellen Stil entwickelt. Während Fischer figurativ malt, finden Timmermanns' Motive in fließenden, sich überlagernden Farbschichten Ausdruck; Jacobsen lässt aus kraftvoll geformten Objekten, oft in Kombination mit Farbe einen dynamischen Dialog entstehen. In einer Ausstellung in der Galerie im Ismaninger Schlosspavillon finden die drei Künstlerinnen nun wieder zusammen. Unter dem Titel "Nachklang" präsentieren Fischer, Jakobsen und Timmermanns Arbeiten, für welche sie sich vom Leben und Werk anderer weiblicher Künstlerinnen haben inspirieren lassen.

Alma Maler-Werfel oder Maria Callas werden so zum Motiv und Inspirationsquell. Die drei Ausstellenden nähern sich diesen Persönlichkeiten dabei in ihrer ganz individuellen Bildsprache an. Die kleinformatigen Frauenporträts Fischers bilden einen spannenden Kontrast zu den geradezu atmosphärischen Bildern Timmermanns und Jakobsens Objekten. Bei der Vernissage am Freitag, 17. September, 18 Uhr, ist Gelegenheit, mit den Künstlerinnen ins Gespräch zu kommen.

Die Ausstellung "Nachklang" ist bis 31. Oktober immer Dienstag bis Samstag von 14.30 bis 17 Uhr und Sonntag von 13 bis 17 Uhr in der Galerie im Schlosspavillon, Schloßstraße 1, Ismaning zu sehen. Für den Besuch der Galerie gilt die Vorlage eines Nachweises als geimpft, genesen oder getestet.

© SZ vom 16.09.2021 / gna
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