Interkommunales Bündnis:Verbund mit großen Aufgaben

Regionalkonferenz München Südwest in Planegg, 2019

Eine Regionalkonferenz zu künftigen Wohnformen hat 2019 im Oktober in Planegg stattgefunden.

(Foto: Robert Haas)

Planegg gehört weiterhin dem Verein Regionalmanagement München Südwest an und erhofft sich Impulse für den Ort

Von Rainer Rutz, Planegg

Die Gemeinde Planegg wird zunächst bis zum Jahr 2024 Mitglied im überörtlichen "Verein Regionalmanagement München Südwest" bleiben. Dafür stellt sie jährlich 16 000 Euro bereit. Im Gemeinderat wurde das Wirken des Vereins, dem die Würmtalgemeinden Planegg, Gräfelfing, Neuried, Krailling und Gauting angehören, überwiegend positiv bewertet. Laut Satzung will der Verein die Kräfte der Region bündeln und die Wettbewerbsfähigkeit ausbauen. Die Themen Siedlungsentwicklung, Mobilität und Freiraum stehen dabei im Vordergrund. Betont wird eine enge Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen der Rathäuser und den Vereinen in den einzelnen Kommunen.

Konkret gibt es einige laufende Projekte - etwa die Entwicklung von Radroutenplanern zusammen mit dem MVV - oder das "Projekt München Südwest 2035 plus", das sich in erster Linie mit den Auswirkungen des Individualverkehrs und der Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs und Verbesserungen des Angebots im Radverkehr beschäftigt. Zum Thema Siedlungsperspektiven gab es bereits eine Regionalkonferenz und eine Fachexkursion für Bürger, bei der es um zukunftsfähige Wohnformen ging. Derzeitiger Vorsitzender ist der Neurieder Bürgermeister Harald Zipfel (SPD). Neue Regionalmanagerin ist Verena Trautmann. Sie wird, wie Bürgermeister Hermann Nafziger (CSU) sagte, am 25. November in öffentlicher Sitzung im Gemeinderat Planegg über die Arbeit des Regionalmanagements berichten. Nafziger sprach von einer "sinnvollen Vernetzung der Kommunen untereinander".

Angelika Lawo (Grüne Gruppe 21), die schon bei einigen Veranstaltungen dabei war, erwähnte eine App "Würmtal als Raum", die gerade entwickelt wird und attestierte dem Verein "viel Potenzial". Dies könne sich in Planegg beispielsweise beim Projekt "autofreies Wohnen" am S-Bahnhof bewähren. Florian Zeller (Freie Wähler) meinte, der "Input" des Vereins nach außen hin könnte größer sein: "Ich glaube, grundsätzlich ist da mehr Austausch nötig." Und Judith Grimme (Grüne) betonte, Planegg solle "rausziehen, was für uns am wichtigsten ist".

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