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Infrastruktur:Hochspannung im Südosten

Regierung leitet Verfahren für 110-Kilovolt-Leitung zwischen Pullach und Hohenbrunn ein

Die Regierung von Oberbayern hat das Planfeststellungsverfahren für die Erneuerung der bestehenden Hochspannungsleitung von Höllriegelskreuth in der Gemeinde Pullach nach Hohenbrunn im Bereich der Gemeinden Baierbrunn, Oberhaching, Taufkirchen, Brunnthal und Hohenbrunn sowie im Grünwalder Forst eingeleitet. Mit dem Vorhaben will der Netzbetreiber Bayernwerk nach eigenen Angaben die 110-Kilovolt-Leitung ertüchtigen und die Standfestigkeit der Masten sicherstellen. So sollen Fundamente an einzelnen Masten verstärkt werden, zudem ist vorgesehen, mehrere Masten zu erhöhen, um die Abstände zum Boden und zu Objekten zu vergrößern. Fünf Masten werden am gleichen Standort komplett erneuert, neun an neuen Standorten errichtet. Auch Leitungen werden ausgetauscht und das Blitzschutzseil auf der Gesamtlänge erneuert.

Wegen der Corona-Pandemie und den Infektionsschutzauflagen werden die Planunterlagen in Kürze auf der Internetseite der Regierung von Oberbayern (www.regierung.oberbayern.bayern.de) sowie den Internetseiten der betroffenen Gemeinden veröffentlicht. Unabhängig davon werden sie in Baierbrunn, Oberhaching, Taufkirchen, Brunnthal und Hohenbrunn sowie im Landratsamt München auch in Papierform ausgelegt. Betroffene können während der Auslegungsfrist von einem Monat und der sich daran anschließenden Einwendungsfrist von einem weiteren Monat Einwendungen bei den Gemeinden oder der Regierung erheben.

© SZ vom 19.11.2020 / SZ
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