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Hohenbrunn:Grenzüberschreitende Ideen der Grünen

Naherholung im Muna-Wald bei Hohenbrunn und Höhenkirchen-Siegertsbrunn, ein gemeinsames Dokumentationszentrum zur Geschichte der früheren Heeresmunitionsanstalt (Muna), attraktive Radverbindungen zwischen den Gemeinden und ein ansehnlicher S-Bahnhof Wächterhof: Die Grünen-Bürgermeisterkandidaten von Hohenbrunn und Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Anke Lunemann und Karsten Voges, haben auf einer gemeinsamen Veranstaltung in Hohenbrunn ein Zeichen für mehr gemeindeübergreifende Zusammenarbeit gesetzt. Sie wollten bei dem Treffen unter der Überschrift "Über den Zaun gesprochen" über Dinge reden, die am besten oder nur im Schulterschluss gelöst werden können. Viel zu oft stehe in der Kommunalpolitik der "eigene Kirchturm im Blick", schreiben die Hohenbrunner Grünen in einer Mitteilung.

So kam man mit Bürgern an der Grenze der beiden Gemeinden in der Gaststätte "Gasolina" zusammen. Gegenstand der Gespräche war der Antrag der Grünen, die Öffnung des Muna-Walds für die Allgemeinheit zu forcieren. Außerdem ging es um den Verkehr und die Sorgen der Bewohner der Luitpoldsiedlung, in Zukunft mehr Schwerlastverkehr vor der Tür zu haben. Die Grünen hätten ihr Konzept einer Verlegung der Straße in einen Trog dargelegt, heißt es, so könnten die Anwohner auf Dauer geschont werden und es gäbe eine gute Ableitung für Lkw aus den Gewerbegebieten beider Kommunen direkt zur Autobahn. "Wir produzieren gemeinsam Verkehr, wir sollten gemeinsam nach Lösungen suchen", schreiben die Grünen. Deshalb sollte man sich auch gemeinsam dafür einsetzen, dass der immer wieder durch Vandalismus verunstaltete S-Bahnhalt Wächterhof in einem guten Zustand sei.

© SZ vom 14.01.2020 / belo

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