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Hohenbrunn:FW forcieren Realschulpläne

Die Wählergemeinschaft ÜWG-Freie Wähler/Bürgerforum hat sich wie der größte Teil des Hohenbrunner Gemeinderats schon im Juni dafür ausgesprochen, dass sich die Kommune um den Bau der vom Kultusministerium genehmigten neuen Realschule bemühen solle. Insbesondere für den Fall, dass die Nachbargemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn bei ihrer Standortentscheidung nicht den Vorstellungen des Zweckverbands Staatliche weiterführende Schulen im Südosten des Landkreises München entsprechen sollte. Durch die Entscheidung Höhenkirchens, beim Standort Brunnthaler Straße zu bleiben, sei genau das nun der Fall, meinen die Sprecher der Fraktionsgemeinschaft, Pauline Miller und Karlheinz Vogelsang. Schließlich wünsche sich der Zweckverband eine Schule in der Nähe eines Bahnhofs, diesem Ansinnen widerspreche jedoch der Beschluss der Nachbargemeinde. Deshalb sei es jetzt für Hohenbrunn an der Zeit, tätig zu werden und dem Zweckverband zu dessen nächster Sitzung im November bereits "eine erste Planung für einen Standort in Hohenbrunn in der Nähe des S-Bahnhofes sowie eine klare Absichtserklärung hierfür" zu präsentieren, schreiben Miller und Vogelsang in einer Pressemitteilung. Sich erst in der Ende November 2020 angesetzten Klausurtagung des Gemeinderates über die weitere Ortsentwicklung mit dem Thema auseinanderzusetzen, sei deutlich zu spät.

© SZ vom 07.10.2020 / stga
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