bedeckt München 23°

Haar:Unkompliziert zum Impftermin

Haar, Impfaktion für über 70-Jährige, v.li. Marianne und Werner Torms, Wolfgang Voss, Impfarzt, Foto: Angelika Bardehle

Endlich an der Reihe: Marianne und Werner Torms haben am Dienstag, wie viele über 70-Jährige, im Haarer Impfzentrum von dem Arzt Wolfgang Voss ihre erste Impfung erhalten.

(Foto: Angelika Bardehle)

Sonderaktion für 70- bis 79-Jährige läuft noch bis zum Vatertag

Von Martin Mühlfenzl, Haar

Noch immer klingt es wie eine sehnsüchtig erwartete Verheißung: Einfach im Impfzentrum anrufen, ein kurzes nettes Gespräch mit dem Mitarbeiter - und schon hat man einen Impftermin noch für denselben Tag. Möglich ist dies seit Muttertag tatsächlich für die 70- bis 79-Jährigen im Landkreis München, die derzeit gerne unter dem wenig wohlklingenden Namen "Priorität 2" zusammengefasst werden. Noch bis Donnerstag, 13. Mai, also Vatertag läuft die Sonder-Impfaktion des Landkreises für diese Altersgruppe. Denn noch immer haben sich nicht alle Menschen dieser Altersgruppe für eine Impfung angemeldet oder ein Impfangebot erhalten. Es sei daher wichtig, bei dieser Gruppe anzuschieben, begründete Landrat Christoph Göbel (CSU) die Aktion.

Gute Nachrichten kommen in diesem Zusammenhang aus dem Impfzentrum des Landkreises, das von den Maltesern betrieben wird. Alleine am Muttertag seien hier mehr als 700 Dosen verabreicht worden, sagt der Leiter des Zentrums, Alexander Brandstätter. Und die Aktion laufe "sehr gut", Stand Dienstag, so Brandstätter sei im südöstlichen Landkreis, für den die Haarer Station zuständig ist, die Gruppe der 70- bis 79-Jährigen nahezu durchgeimpft gewesen. Anders als der Begriff der Sonderaktion vermuten lässt, steht dafür aber nicht mehr Impfstoff als gewöhnlich zur Verfügung. Die Impfwilligen müssen - wie gewohnt - beim Anmeldesystem Bayimco angemeldet sein, können den Termin aber telefonisch beim Impfzentrum ausmachen. "Ganz unkompliziert", sagt Brandstätter. Mittlerweile haben im Landkreis Impfungen in der Priorisierungsgruppe 3 begonnen, also unter anderem bei den 60- bis 69-Jährigen. Dies ist nach Angaben des Landratsamts unter anderem der steigenden Zahl von Hausärzten zu verdanken, die impfen.

© SZ vom 12.05.2021
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB