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Haar:Hang zum Provinzdenken

Neigt die Menschheit dazu, infolge der Corona-Pandemie in Provinzdenken zu verfallen? Verliert die Gesellschaft darüber den Willen zum globalen Handeln? Darum und um Menschenrechte ging es beim "Salon Zukunft Heimat". Mit dem Salon geben die Fachberatung Heimatpflege des Bezirks Oberbayern und das Kleine Theater Haar jährlich zwei Mal Raum für Gespräche über die Zukunft der Heimat. Diesmal war die Menschenrechtsexpertin Barbara Lochbihler zu Gast bei Norbert Göttler, dem Bezirksheimatpfleger von Oberbayern.

Podiumsgast Lochbihler setzt sich seit langem für die Menschenrechte ein: unter anderem von 1999 bis 2009 als Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International und von 2009 bis 2019 als Europaabgeordnete der Grünen. Die gebürtige Allgäuerin ist Gründungsmitglied des Deutschen Instituts für Menschenrechte und Mitglied im UN-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen (CED)

in Genf. Im Gespräch mit Göttler sei es um Themen wie Menschenrechte sowie die Auswirkungen der Pandemie auf regionales und globales Denken gegangen, heißt es in einer Mitteilung. Die Diskussion fand aus aktuellem Anlass ohne Publikum statt. Sie kann unter www.fachberatung-heimatpflege.de als Podcast gestreamt werden.

© SZ vom 09.09.2020 / SZ
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