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Feldkirchen:Neues Zuhause für Jung und Alt

Fundamente für Wohnanlage in der Gemeinde stehen bereits

Von Anna-Maria Salmen, Feldkirchen

Es ist ein enormes Projekt, das die Gemeinde Feldkirchen in den kommenden Jahren verwirklichen will: Auf dem ehemaligen Raiffeisengelände unweit des Bahnhofs soll eine moderne Wohnanlage entstehen. In drei Häusern sollen 79 Wohnungen errichtet werden, darunter zwei Wohngemeinschaften für je zehn Senioren. Auch ein Bürgercafé sowie eine Mittagsbetreuung für 85 Kinder werden in dem Neubau Platz finden. Günstigen Wohnraum will die Gemeinde somit schaffen, Bürger aller Generationen sollen in dem Gebäudekomplex ein neues Zuhause finden können. Im vergangenen Oktober fand der symbolische Spatenstich statt, in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats haben Vertreter der Firma KMP Projektsteuerung den aktuellen Stand des Bauvorhabens vorgestellt. Ihr Zwischenfazit: Aktuell verlaufen die Arbeiten finanziell und zeitlich nach Plan.

Wer derzeit an dem weitläufigen Areal in der Raiffeisenstraße vorbeiläuft, kann bereits die Ausmaße des Projekts erahnen: Auf dem mehr als 6500 Quadratmeter großen Grundstück ist die Baugrube ausgehoben, Bagger nehmen kleinere Restarbeiten am Erdreich vor. Drei Kräne sind in Betrieb, momentan werden die Fundamente und die ersten Kellerwände eines der Häuser geschalt und betoniert.

Mit den Auftragsvergaben ist die Rathausverwaltung bislang zufrieden: Nach Aussage von Projektsteuerer Erwin Kuhn habe man in den meisten Fällen unterhalb der Kostenberechnung bleiben können. Dennoch rechnet er für künftige Vergaben mit höheren Summen, unter anderem beim Metallbau und bei den Sanitäranlagen. Der Grund: Aktuell würden die Stahlpreise stark steigen. Kuhn ist jedoch zuversichtlich, das Budget von rund 34 Millionen Euro einhalten zu können.

Bereits im Herbst sollen die Rohbauten der ersten beiden Häuser stehen, das dritte Haus soll bis Anfang 2022 folgen. Kuhn plant, die Anlage im März 2023 an die künftigen Bewohner übergeben zu können. Wie die Wohnungen vergeben werden sollen, darüber will sich die Rathausverwaltung nach Aussage von Bürgermeister Andreas Janson von der Unabhängigen Wählervereinigung noch in diesem Jahr Gedanken machen. Die Vergabekriterien sollen Ende 2021 oder Anfang 2022 feststehen

© SZ vom 10.04.2021
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