Aying Multitalent

Mit fränkischer Zunge und fränkischem Humor: Volker Heißmann.

(Foto: oh)

Entertainer Volker Heißmann im Gasthof zur Post

Nicht wenigen gilt er als Frankens beliebtester Komödiant. Und auch den Ehrentitel "Fürths Komödien-Idol" hat sich Volker Heißmann mit seinen vielen Auftritten verdient. Besonders bekannt wurde er als Teil des schrillen Witwen-Pärchens "Waltraud und Mariechen" (zusammen mit Martin Rassau), das sich mit fränkischem Mutterwitz und derbem Humor durch die Unbilden des Daseins lästert. Seit 1997 tritt das ratschende Rentnerinnen-Duo bei der "Fränkischen Fastnacht" auf, wobei Heißmann den Part des eher trotteligen Mariechens spielt.

Der gebürtiger Fürther, der gerade erst am 10. März seinen 50. Geburtstag gefeiert hat, ist aber nicht nur komödiantisch begabt, sondern ein Multitalent im Bereich des Entertainments. Am Donnerstag, 4. April, wird er in der Reihe "Brotzeit und Spiele" im Gasthof zur Post "Fellner" im Ayinger Ortsteil Großhelfendorf sein Soloprogramm "Locker vom Hocker" präsentieren. Darin singt, swingt und plaudert er sich durch einen Abend voller Reminiszenzen an die großen deutschsprachigen und internationalen Unterhaltungs-Künstler. Egal, ob "Barfuß oder Lackschuh" von Harald Juhnke, ein Medley mit den schönsten Melodien von Peter Alexander, Schlager von Udo Jürgens oder Sinatra-Hits wie "My Way": Heißmann hat sich für seine Revue vor allem jene Nummern ausgesucht, die ihn selbst beeindruckt und geprägt haben. Begleitet wird er vom Pavel Sandorf Quartett.

Passend dazu eine Geschichte, die Heißmann anlässlich seines 50. Geburtstags im BR erzählt hat. Bekannte hätten herausgefunden, dass die erste Peter-Alexander-Show im deutschen Fernsehen am 9. März 1969 gesendet wurde, also einen Tag vor seiner Geburt. "Und die muss meine Mutter gesehen haben und ich hab' das gehört und mir 'denkt, des will ich auch mal machen...und dann bin i geschlüpft."

Gott sei Dank - werden sie in Fürth denken, wo Heißmann mit Rassau auch ein Theater leitet. Dass er aber nicht nur die Herzen des fränkischen Publikums erreicht, hat er in gut 35 Bühnenjahren oft genug unterstrichen - und das will er nun auch wieder in Aying zeigen.

Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr. Infos und Tickets gibt es über www.brotzeitundspiele.de