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Laim:Umbau beendet, Neubau beginnt

Gewofag schließt Sanierung der Stiftungssiedlung Alte Heimat ab

Pünktlich zu Weihnachten teilt die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewofag mit, dass die Sanierungsarbeiten in der Stiftungssiedlung Alte Heimat so ziemlich abgeschlossen sind. Was noch fehlt sind, die Außenanlagen, die im Frühjahr hergerichtet werden sollen. Danach steht der Neubau von 88 zusätzlichen Wohnungen, einer Kindertagesstätte und eines Quartierstreffs an. In die jetzt abgeschlossene Instandsetzung investierte das Unternehmen etwa elf Millionen Euro. Diese Kosten werden nicht auf die Mieter umgelegt.

Die Alte Heimat ist eine weitläufige grüne Wohnanlage aus den Sechzigerjahren, in der viele alte, gebrechliche und finanzschwache Menschen leben. Vertreten werden sie vom Alte-Heimat-Arbeitskreis (AHA), der den baulichen Wandel begleitet. Die Gewofag verwaltet die Anlage zwischen Zschokke-, Hans-Thonauer- und Burgkmairstraße im Auftrag des Kommunalreferates. Seit Frühjahr 2017 lief die Sanierung, instandgesetzt wurden in zwei Bauabschnitten 363 Wohnungen, die sich auf zwölf Gebäuderiegel mit drei oder vier Geschossen verteilen.

Nach eigenen Angaben sanierte die Gewofag unter anderem Fassaden und Elektroinstallationen, erneuerte Beleuchtungen und Sprechanlagen, setzte Balkone und Terrassen instand. Vor den Hauseingängen wurden neue Vordächer sowie Rollatoren- und Fahrradstellplätze errichtet. Das Farbkonzept der Fassaden greift laut Gewofag die Originalfarben der Siedlung auf, akzentuiert die verschiedenen Innenhöfe aber in deutlich kräftigeren Tönen.