Kunstprojekt "A Space Called Public""Alles was er machen wollte, war zu onanieren"

Winzige Luxuswohnungen, Denkmäler für Affen und eine umgekippte Buddha-Statue: Ein skandinavisches Künstler-Duo verblüfft mit der Aktion "A Space Called Public" die Münchner - eckt aber auch an.

Winzige Luxuswohnungen, Denkmäler für Affen und eine umgekippte Buddha-Statue: Ein skandinavisches Künstler-Duo verblüfft mit der Aktion "A Space Called Public" die Münchner - eckt aber auch an.

Sie sind eine Art Subunternehmer für Münchner Kunst: Die skandinavischen Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset, von der Stadt München mit einem großen Kunstprojekt betraut, engagieren ihrerseits zahlreiche Künstler, die insgesamt 17 Installationen und Aufführungen zum Thema Öffentlichkeit anfertigen. Die beiden Kuratoren haben aber auch selbst einen künstlerischen Beitrag zum Projekt beigesteuert, doch dazu später.

Das Duo will mit dem Projekt die Frage aufwerfen: Was ist öffentlicher Raum heute? So allgemein die Frage, so vielfältig auch die Kunstwerke. Sie reichen vom nachgeahmten Denkmal über eine winzige Luxuswohnung bis hin zur Straßenaktion - und nicht immer ist der Bezug zum Thema Öffentlichkeit auf den ersten Blick zu erkennen. Zu sehen sind sie zwischen Januar und September 2013.

Auf dem Bild posieren die beiden neben einem ihrer Kunstwerke, das sie 2010 vorgestellt haben.

6. Juni 2013, 18:362013-06-06 18:36:45 © Süddeutsche.de/segi