Englischer GartenVon Surfern und Schafen, Nackten und Tänzern

Ursprünglich Jagdrevier, heute einer der größten innerstädtischen Parks der Welt: Jährlich besuchen Millionen Menschen den Englischen Garten. Zehn Fakten über den Park im Herzen Münchens.

Ursprünglich Jagdrevier, heute einer der größten innerstädtischen Parks der Welt: Jährlich besuchen circa 3,5 Mio. Menschen den Englischen Garten. Am Montag wird er 225 Jahre alt. Zehn Fakten über den Park im Herzen Münchens.

Geschichte

Kurfürst Karl Theodor folgte 1789 einem Trend aus England, als er mit dem Englischen Garten einen sogenannten Volksgarten gründete. Nach dem Sturm auf die Bastille am 14. Juli ging es dem Herrscher auch darum, den Menschen ein paar Wohltaten zu erweisen, damit sie gar nicht erst auf umstürzlerische Gedanken kommen. Der Park sollte der Stadtbevölkerung Zugang zu Ruhe und Erholung bieten. Einen Zweck, den er bis heute erfüllt.

Vor 1789 diente der Grünstreifen an der Isar den Fürsten als Jagdgebiet. Der Englische Garten ist der erste Volksgarten auf dem europäischen Kontinent. Bis er so aussah wie wir ihn heute kennen, dauerte es jedoch eine Weile. Erst 1837 wurde zum Beispiel der Monopteros - mit einem Backsteinfundament versteckt unter einem künstlich aufgeschütteten Hügel - fertiggestellt.

Bild: Peter Kneffel/dpa 18. Mai 2014, 12:102014-05-18 12:10:30 © Süddeutsche.de/tba