Puchheim 50 Einsätze, 25 Anzeigen

Polizei spricht von friedlichem Verlauf des Puchheimer Volksfestes

Von einem insgesamt friedlichen Verlauf spricht die Germeringer Polizei in ihrer Bilanz für das Puchheimer Volksfest. Sie verzeichnete 50 Einsätze, die Hälfte führte zu Strafanzeigen, darunter acht Sachbeschädigungen, je vier Körperverletzungen und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zudem muss sich ein 18-Jähriger wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Er hatte ein Einhandmesser bei sich. Für den schlimmsten Vorfall sorgte ein 17-jähriger Münchner, der einen bereits am Boden liegenden 22-Jährigen mit den Füßen gegen den Kopf trat und ihn damit verletzte. Erfreulich sei es aber, dass es trotz des starken Besucherandrangs nicht zu mehr schwereren körperlichen Auseinandersetzungen gekommen sei, so die Polizei. Bedenklich erscheint den Beamten allerdings der ungebrochene Trend zum "Vorglühen" vor allem bei jugendlichen und heranwachsenden Volksfestbesuchern. Nicht nur Bier, sondern auch Wein, Wodka und anderer Schnaps werde auf dem Weg zum Volksfest konsumiert, listet die Polizei auf. Auf Aufforderung der Germeringer Polizei mussten viele junge Volksfestbesucher in unmittelbarer Nähe des Volksfestes ihre Wein- und Schnapsflaschen ausleeren. Die meisten hätten sich einsichtig gezeigt, manche hätten es aber nicht verstehen wollen.