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Planung für Fliegerhorst:Bruck empfiehlt Arbeitsgemeinschaft

Die Anrainergemeinden des Fliegerhorsts wollen in enger Kooperation planen, was nach dem für 2023 angesetzten Abzug der Bundeswehr auf dem großen Militärareal sowie in direkter Nachbarschaft auf insgesamt 600 Hektar passiert. Es geht vor allem um die Anteile von Wohnen und Gewerbe an der Bebauung. Nun hat sich der Konversionsausschuss einstimmig für eine Arbeitsgemeinschaft als Rahmen für die interkommunale Kooperation entschieden - und damit gegen den Zweckverband, der im Kreistag favorisiert worden war.

Ein Zweckverband hätte den Städten und Gemeinden - Fürstenfeldbruck, Maisach, Emmering und Olching - die Bauleitplanung aus der Hand genommen. Seine Befugnisse gingen vielen Stadträten zu weit, letztlich auch der CSU. Grünen-Kreirat und Landtagsabgeordneter Martin Runge, der im Kreis nachdrücklich für eine Arbeitsgemeinschaft plädiert hatte und dafür in die Kritik geraten war, zeigte sich zufrieden mit dem Beschluss.

© SZ vom 25.09.2019 / slg
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