Mobilität:Brennstoffzellen aus Puchheim

Mobilität: Abfallfahrzeuge werden mit dem Reichweitenverlängerer der Puchheimer Firma Proton ausgestattet.

Abfallfahrzeuge werden mit dem Reichweitenverlängerer der Puchheimer Firma Proton ausgestattet.

(Foto: Proton-Motor/oh)

In den Niederlanden setzt man auf die Antriebstechnik mit Wasserstoff

Von Stefan Salger, Fürstenfeldbruck

Die mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle gilt bei der emissionsfreien Mobilität vor allem bei schweren Fahrzeugen als sinnvolle Ergänzung der Batterie. Mit der in Puchheim ansässigen Firma Proton-Motor gibt es einen namhaften Entwickler von Elektro-Hybridsystemen (meist in Form von Rangeextendern, also Reichweitenverlängerern), die sich auch bei einigen Fahrzeugherstellern in der Erprobung befinden. Einer Mitteilung von Proton zufolge hat nun das auf den Bau wasserstoff-elektrischer Nutzfahrzeuge spezialisierte niederländisch-belgische Unternehmen E-Trucks Europe bei Proton-Motor sieben weitere "Hy-Range-Wasserstoff-Brennstoffzellen" geordert.

Bereits 2020 waren fünf kommunale Müllfahrzeuge im Zuge des EU-Förderprojekts "Refuse Vehicle Innovation and Validation in Europe" (Revive) mit der umweltfreundlichen Antriebstechnik ausgerüstet worden. Die Müllfahrzeuge müssen nicht stundenlang an die Stromladestation, ihre Tanks können vielmehr an der Wasserstofftankstelle in einigen Minuten befüllt werden. Sie sind damit rund um die Uhr einsetzbar. Im regulären Betrieb eingesetzt, werden so ausgestattete Fahrzeuge bereits in den niederländischen Städten Breda, Best, Helmond, Eindhoven und Groningen.

Im Landkreis Fürstenfeldbruck fehlt es bislang an einer geeigneten Wasserstofftankstelle, mit der sich auch entsprechend ausgerüstete Busse versorgen ließen.

© SZ vom 26.08.2021
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