Mammendorf:Kinderhaus wird mit Solarstrom versorgt

Das neue Kinderhaus im Baugebiet "Mammendorf Süd" wird mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet. Das hat der Gemeinderat kürzlich einstimmig beschlossen. In dem Gebiet soll neben Wohnbauten auch eine Seniorenanlage entstehen. Die Arbeiten an der Betreuungseinrichtung für jeweils zwei Krippen- und Kindergartengruppen soll im September beginnen und bis zum Schuljahr 2022/2023 beendet sein. Die Wärmeversorgung soll entweder mit einer gasbetriebenen Grundwasser- oder einer Elektro-Außenluftwärmepumpe sichergestellt werden. Über Vor- und Nachteile der jeweiligen Wärmequelle soll der Bauausschuss noch einmal beraten. Die Kosten für den Bau inklusive der Photovoltaik-Anlage, aber ohne die Innenausstattung, beziffert das Planungsbüro auf rund 3,81 Millionen Euro. Der Architekt weist jedoch auch daraufhin, dass es durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Lieferengpässen zu Preissteigerungen und Verzögerungen kommen könnte. "Es ist schon ein stolzer Preis, aber wir brauchen die Betreuungsplätze dringend", sagte Bürgermeister Josef Heckl (Bürgergemeinschaft Mammendorf). Er bedauerte, dass die ursprünglich geplante Nahwärmeversorgung mit einer zentralen Hackschnitzelheizung nicht umsetzbar sei. Einen Vorschlag von Verena Halbritter (Grüne), in die Ausschreibung auch die Außengestaltung aufzunehmen, hielt Heckl für überflüssig, weil dies Teil der Gesamtplanung des Baugebietes sei. "Die Planung ist bereist auf den Weg gebracht und die Ausschreibung für das Kinderhaus ist sicher nicht der richtige Weg, für die Umgebungsgestaltung Ziele zu formulieren", sagte er, versprach aber, den Freiraumplaner einzuladen, wenn über die Heizungsanlage beraten wird.

© SZ vom 05.07.2021 / mann
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB