Maisach:Turnhalle wird zum Flüchtlingsquartier

Turnhalle Maisach

Die neue Maischer Schulturnhalle bleibt Notquartier für Flüchtlinge.

(Foto: Günther Reger)

Landrat bringt unbegleitete Minderjährige in Maisach unter

Zum zweiten Mal muss an diesem Freitag Landrat Thomas Karmasin (CSU) Asylbewerber vorübergehende in einer Notunterkunft in einem öffentlichen Gebäude unterbringen. Laut Pressemitteilung sollen 20 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge die Turnhalle in Maisach beziehen, die Mittelschule und Realschule gemeinsam nutzen. Im Oktober 2014 hatte der Landrat im Einvernehmen mit der Stadt Fürstenfeldbruck das leer stehende Gebäude der Grundschule am Niederbronner Weg beschlagnahmt, um dort zuerst hundert Flüchtlinge und danach noch einmal mehrere unbegleitete Minderjährige vorübergehend einzuquartieren. Die Turnhalle in Maisach gehört dem Landkreis, deshalb kann er über das Gebäude verfügen. Die Schulen waren schon seit längerem vorgewarnt, da die Belegung der Turnhalle Bestandteil von Karmasins Notfallplan ist. Dieser trat ein, als die Regierung von Oberbayern nun kurzfristig ankündigte, dem Landkreis außerplanmäßig weitere 20 unbegleitete Jugendliche zuzuweisen. Zudem muss der Landkreis kurzfristig für weitere außerplanmäßig ankündigte Jugendliche Quartiere finden.

Die Minderjährigen können nach Fürstenfeldbruck in die alte Landwirtschaftsschule umziehen, wenn dort Umbauarbeiten beendet sind. Der Bauausschuss hat am Mittwoch den Umbau des ersten Stocks des Gebäudes beschlossen. 19 junge Flüchtlinge sollen bis zu fünf Jahre lang in dem Gebäude an der Bismarckstraße unterkommen.

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