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Gröbenzell:Hilferuf der Volkshochschule

Die Volkshochschule Gröbenzell stellt klar, dass ihre Mitteilung unter der Überschrift "VHS-Gesundheitskurse im Freizeitzentrum ausgebremst" keine Kritik an der Gemeinde sei. Sie solle "eher als Hilferuf verstanden" werden, heißt es in einer Ergänzung. Und weiter: "Wir sind der Gemeinde dankbar, dass wir ab 6. Juli wieder das Freizeitzentrum nutzen können, dennoch ist die späte Öffnung ein herber Verlust." Die VHS weist darauf hin, dass von der Sperrung insgesamt 73 Gesundheitskurse, 950 Teilnehmende und 30 Dozenten und Dozentinnen betroffen sind, der Einnahmeausfall für die genannten Kurse fünfstellig ist und nicht zu kompensieren. Außerdem finanziere sie sich zu 85 Prozent aus Teilnehmerbeiträgen. Fakt sei auch, dass seit Ende Mai laut Staatsregierung wieder Angebote der Erwachsenenbildung stattfinden dürfen, die Gröbenbachschule und die Ährenfeldschule aber weiter für die VHS gesperrt seien. Bürgermeister Martin Schäfer erklärte, dass er die Turnhallen nicht für Schüler sperren und für Vereine öffnen könne.

© SZ vom 27.06.2020 / alin

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