Gröbenzell:Fortbewegung im Jahr 2032

Agenda 21 diskutiert über Carsharing und E-Mobilität

Wie wird Mobilität im Jahr 2032 in Gröbenzell aussehen? Zu dieser Frage organisierte der Arbeitskreis Verkehr der Agenda 21 jüngst eine Veranstaltung mit vielen Informationen und Diskussion. Es zeigte sich, dass viele Menschen Carsharing nutzen würden, wenn es die Möglichkeit gäbe, das Fahrzeug an jedem beliebigen Ort abzustellen. Derartige Angebote gibt es aktuell jedoch nur in Großstädten. Außerdem würden sich viele eine Plattform wünschen, bei der alle Auskünfte und Buchungen für alle Verkehrsmittel zusammenlaufen, egal von welchem Anbieter. Derzeit gibt es in Gröbenzell vom Anbieter Stattauto zwei Autos, die am festen Standort hinter der Post abgestellt werden müssen. 96 Personen nutzen dieses Angebot des Carsharing. Die Anschaffung eines dritten Fahrzeugs wird erwogen, ein E-Auto wäre möglich, wenn es eine Ladesäule gäbe. Diese Infrastruktur soll voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2022 im Zuge der Mobilitätsstationen realisiert werden, die demnächst im ganzen Landkreis ausgebaut werden. Eine große Station für viele Fortbewegungsmittel ist in Gröbenzell südlich des S-Bahnhofs geplant, wie Martin Imkeller vom Landratsamt erläuterte. Eine Veränderung der Blickwinkel, von einer am reibungslosen Autoverkehr orientierten Planung hin zu einer für die Menschen, konstatierte der Sprecher des Arbeitskreises, Bernd Reich. Und der Referent für Verkehr, Energie und Klimaschutz sowie Gemeinderat der Grünen, Walter Voit, erläuterte, dass Fahrzeuge mit Elektromotor zwar Teil der Verkehrswende seien, sofern der Strom klimaneutral erzeugt werde. Aber auch sie benötigten Energie und Platz zum Fahren und Parken.

© SZ vom 16.09.2021 / alin
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