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Gröbenzell:Digitaler Deutschkurs bei der Volkshochschule

Mit der Verlagerung ihres Angebots in den virtuellen Raum hat die Volkshochschule Gröbenzell relativ schnell nach dem Lockdown Mitte März reagiert. Die Alternative zum Präsenzunterricht ist insbesondere für die rund 150 Teilnehmer der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderten Deutschkurse wichtig. Denn der erfolgreiche Abschluss ist häufig Voraussetzung für einen Arbeitsvertrag. Besonders hart getroffen hat die Schließung deshalb die B1, B2 und C1 Kurse. Alle drei standen kurz vor der Abschlussprüfung. Auch die Kursleiter trifft der Wegfall des Präsenzunterrichts hart. In einer Mitteilung weist die VHS Gröbenzell darauf hin, dass viele mit den Kursen ihren Lebensunterhalt bestreiten. Umso erfreulicher ist für alle Beteiligten, dass seitens der Volkshochschulen ein Online-Tool für den digitalen Unterricht relativ schnell zur Verfügung gestellt wurde. Mit Hilfe von Galina Baude, Fachbereichsleitung Deutsch, arbeiteten sich alle Dozenten in das Medium ein. Auch die Teilnehmenden organisierten Geräte, kämpften mit der Technik. Nicht bei allen hat das geklappt. Laut VHS sind zurzeit 110 der 150 Lernenden mit dabei. Deshalb erwartet man dort als Ergebnis des Lockdown sehr "unterschiedliche Lernniveaus".

© SZ vom 19.06.2020 / alin

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