Fürstenfeldbruck:Umkleiden für die Razorbacks

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Fürstenfeldbruck: Die Toiletten befinden sich am Eingang außerhalb des Razorbacks-Sportgeländes.

Die Toiletten befinden sich am Eingang außerhalb des Razorbacks-Sportgeländes.

(Foto: Carmen Voxbrunner)

Freie Wähler und BBV fordern per Antrag eine schnelle Lösung

Geht es nach den Fraktionen von Freien Wählern und BBV, dann wird eine vorübergehende Sanitär- und Umkleidemöglichkeit für die Nutzung des Sportgeländes auf der Lände eingerichtet - bei Bedarf als Containerlösung, in jedem Falle aber "schnellstmöglich". In einem gemeinsamen Antrag sprechen sich die beiden Fraktionsvorsitzenden Markus Droth und Christian Götz auch dafür aus, zu prüfen, "inwieweit die Fursty Razorbacks Eigenleistungen beziehungsweise eine finanzielle Beteiligung einbringen können" und inwieweit eine solche temporäre Sanitäranlage durch den Verein Subkultur als Betreiber des "Alten Schlachthofs" mitgenutzt werden kann.

In ihrer Begründung verweisen Droth und Götz auf die American Football-Abteilung des TuS (Razorbacks), die kontinuierlich wachse. Derzeit betreiben dort etwa 300 Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihren Sport. Hinzu kommen die Cheerleader und die Betreuerinnen. Bei Spitzenspielen kommen bis zu 800 Besucher. Die Heimmannschaft zieht sich derzeit bei Spielen in den Umkleiden des Eislaufvereins (EVF) um, die Gastmannschaften, wenn es keine Überschneidungen gibt, in den Umkleiden des Sportklubs. Dies wurde auch vom SCF für die nächsten Spiele zugesagt, ebenso liegt die Zusage der Stadtwerke vor. Dies aber könne "kein Dauerzustand" sein. Bis vor wenigen Wochen gab es nur eine Toilette auf dem Gelände, der TuS hat nun weitgehend auf eigene Kosten einen kleinen Toilettencontainer angeschafft. Beim Training müssen sich die Mannschaften auf dem Platz umziehen, wenn mehrere hundert Besucher kommen, reichen die Toiletten bei Weitem nicht aus.

Verschärft wird die Lage noch durch den nahenden Abriss der Amperoase und damit der Umkleiden des EVF. Umkleidecontainer auf dem nördlichen Bereich des Amperoasenareals schaffen Droth und Götz zufolge auch nur eine unbefriedigende Lösung - zumal eine Football-Mannschaft, Spitzensport auf Bundesliga-Niveau betreibt, in der Regel aus etwa 50 Spielern besteht. Droth: "Leider wurde keine tragfähige Lösung für die nächsten Jahre angegangen, obwohl auch der Stadtverwaltung der Handlungsbedarf bekannt war."

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