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Fürstenfeldbruck:Stadtrat soll Betroffene einbeziehen

Einrichtungen, Vereine und Verbände, die von Entscheidungen des Brucker Stadtrates direkt betroffen sind, sollen künftig die Sitzungsunterlagen zeitgleich mit dem Stadtrat bekommen, fordert Alexa Zierl (ÖDP). Sie will deshalb die Geschäftsordnung entsprechend ändern. Anlass dafür ist, dass der Stadtrat im März Raumluftreiniger für Klassenzimmer bestellt hat, ohne nach Darstellung Zierls zu wissen, dass der gemeinsame Elternbeirat schon im November eine Stellungnahme abgegeben habe. Außerdem sei die Bewertung von Testgeräten nicht korrekt dargestellt worden. Anstelle der Einstufung "störend" habe die Schulleitung das Gerät befürwortet, erklärte Zierl. Hätte die Stellungnahme des gemeinsamen Elternbeirates den Stadträten zur Sitzung im Dezember vorgelegen, hätten die Raumluftfilter wesentlich früher und zwar noch rechtzeitig zur Wiedereröffnung der Grundschulen am 22. Februar beschafft werden können, kritisiert Zierl. Fehler in den Unterlagen wären früher bemerkt worden, wenn die Sitzungsunterlagen von Dezember und März an die Schulleitungen und den gemeinsamen Elternbeirat geschickt worden wären. Für externe Organisationen sei es sehr schwierig, "auf gut Glück" alle Sitzungsunterlagen daraufhin zu überprüfen, ob etwas für sie Relevantes behandelt wird. Weil solche Probleme "in der Vergangenheit auch an anderen Stellen auftraten", beantragt sie, die Geschäftsordnung zu ändern.

© SZ vom 14.04.2021 / bip
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