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Fürstenfeldbruck:SPD will über Raumluft-Filter reden

Die Zahl der mit Sars-CoV-2 infizierten Menschen im Landkreis steigt rapide. Da kann es sich die Kreisstadt nach Überzeugung der SPD nicht leisten, die Debatte über Maßnahmen im Bereich der Bildung und Kinderbetreuung auf die lange Bank zu schieben. Mirko Pötzsch hat deshalb erreicht, dass der bereits Ende August gestellte Eilantrag "Aktiver und passiver Schutz vor Corona in allen Räumlichkeiten städtischer Bildungseinrichtungen" auf die Tagesordnung der Stadtratssitzung am 27. Oktober gesetzt wird. Pötzsch: "Wir können nicht länger warten und gebannt nach München schauen, ob da seitens der Landesregierung etwas Sinnvolles passiert." Als Stadt Fürstenfeldbruck müsse man jetzt handeln, beispielsweise in den Bereichen Kitas, Schulen und Volkshochschule. Vor allem geht es um den Einsatz von Geräten, die die Raumluft reinigen. Wenn man jetzt entsprechende Geräte bestelle, dauere es vier bis fünf Wochen, bis die geliefert würden. Pötzsch mahnt: "Uns läuft die Zeit davon."

© SZ vom 26.10.2020 / slg

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