Fürstenfeldbruck:Schub für den Wohnungsbau

Die gemeinsame Gesellschaft im Landkreis nimmt ihre Arbeit auf

Im Fürstenfeldbrucker Stadtrat werden die Fortschritte bei der 2019 gegründeten Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis begrüßt. Einstimmig genehmigt wurden die von der Gesellschafterversammlung im März gefassten Beschlüsse. Damit sind die Weichen gestellt vor allem für den Bau von Sozialwohnungen sowie für die Verwaltung bestehender Gebäude unter dem Dach des Landkreises. Wie und wo, das entscheiden letztlich immer die 16 teilnehmenden Städte und Gemeinden sowie der Landkreis. Christian Götz (BBV) begrüßte in der jüngsten Stadtratssitzung, "dass die Wohnungsbaugesellschaft Fahrt aufnimmt", ebenso wie Jan Halbauer (Grüne) und Markus Droth (Freie Wähler). Götz bedauert, dass der soziale Wohnungsbau am Sulzbogen extern vergeben wurde. Das Projekt, das die Stadt ursprünglich in Eigenregie realisieren wollte, nun aber der Bayerischen Heimstätte übertragen wird, wäre seiner Meinung nach sehr gut aufgehoben gewesen bei der gemeinsamen Wohnbaugesellschaft.

Kämmerin Susanne Moroff zufolge soll der Gesellschaft die Verwaltung von 93 bislang fremdverwalteten Wohn- und Gewerbeobjekten der Stadt übertragen werden. Zudem gebe es Ideen für die Bereitstellung von Baugrundstücken, sagte Oberbürgermeister Erich Raff (CSU). Alexa Zirl (ÖDP) regte an, bei Bauprojekten mit Blick auf den Klimaschutz darauf zu achten, dass die hohen Standards der Stadt eingehalten werden. Sie plädierte für hochwertige Wärmedämmung und Fotovoltaik, die auch in die Fassade integriert werden könne.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema