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Fürstenfeldbruck:SCF kann Flutlichtanlage angeblich heuer bauen

Jakob Ettner, Präsident des Sportclubs Fürstenfeldbruck (SCF), widerspricht Oberbürgermeister Erich Raff (CSU) beim Thema Flutlichtanlage auf dem Sportgelände an der Klosterstraße. Raff hatte bei den Haushaltsberatungen des Finanzausschusses am Dienstag auf Nachfrage von Philipp Heimerl (SPD) einen Haushaltsposten erläutert. In Absprache mit dem Bayerischen Landessportverband sei es gelungen, den Bau der Flutlichtanlage (als Voraussetzung für Zuschüsse des Verbandes zum Kunstrasenplatz) um bis zu ein Jahr auf Ende 2022 zu verschieben - weil beim SCF in der Sache nichts vorangegangen sei. Die Stadt kümmere sich noch heuer um die technische Zuleitung. Ettner betont, der SCF sei sowohl willens als auch in der Lage, die mit energiesparenden Leuchtdioden bestückte Flutlichtanlage zu errichten. Nach den Richtlinien des Pflegevertrags zwischen SCF und Stadt werde der Sportverein 2021 bereits 21 000 Euro für die Flutlichtanlage angespart haben. Der SCF sei in der Lage, die Gesamtkosten von 29 000 "mit einer kleinen Restfinanzierung" zu bewerkstelligen. Deswegen liefen bereits Planungen für die Errichtung der Anlage noch in diesem Jahr. Ettner ärgert sich, dass die Stadt über den Kopf des Klubs hinweg mit dem SCF-Vertragspartner BLSV verhandle.

Zurzeit werden zudem Gespräche geführt, in denen es auch um die Ertüchtigung der Elektrik auf dem SCF-Sportgelände und die Nachrüstung der gesamten Flutlichtanlage mit LED-Technik geht. Würde der Verein hier als Bauherr auftreten, könnten mehr Zuschüsse fließen als wenn die Stadt dies übernimmt.

© SZ vom 22.01.2021 / slg
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