Fürstenfeldbruck Mittelstandsunion besichtigt Betrieb

Die Brucker Firma Günther beschäftigt 3600 Mitarbeiter

Die Mittelstandsunion (MU) des CSU-Kreisverbands bescheinigt dem Betrieb, eine Erfolgsgeschichte geschrieben zu haben: Die im Gewerbegebiet ansässige Firma Güntner ist Spezialist für Wärmeübertrager und hat weltumspannende Geschäftsbeziehungen. Große Rechenzentren gehören ebenso zu den Kunden wie Lebensmittelproduzenten, Kaufhäuser, Lebensmittelmärkte - und auch das Brucker Kreiskrankenhaus. "Sie sehen uns in der Regel nicht, aber Sie spüren uns", so Andrea Holzbaur, Geschäftsführerin bei Güntner für den Bereich Finanzen und Controlling. Fünf von neun Produktionsstandorten befinden sich in der EU, auch in einem der "jüngeren" EU-Mitgliedsländer: Rumänien. "Die EU und ihr einheitlicher Wirtschaftsraum sind für uns ein herausragender Faktor und Wettbewerbsvorteil", betont Holzbaur. Das ziehe sich durch alle Firmenbereiche und Arbeitsschritte - vom Arbeitsrecht bis hin zur konkreten Umsetzung von Projekten unter einheitlichen Rahmenbedingungen. Mittlerweile sind in der Güntner Group weltweit 3600 Menschen beschäftigt. "Vom Einmann-Kälteanlagenreparatur-Betrieb hin zum weltweit tätigen mittelständischen Konzern, das ist sozusagen eine bayerische Bill-Gates-Geschichte im Bereich der handwerklichen Fertigung. Daran hat die EU einen großen Anteil", fasst Holzbaur die Firmenentwicklung zusammen.

"In einem Unternehmen wie Güntner werden die EU und ihre Vorteile und damit die Zukunftschancen, die wir alle haben, unmittelbar greifbar", betont auch Markus Droth, Vorsitzender der MU, bei der Firmenbesichtigung. Vor der Europawahl könne man nur alle Bürger auffordern, einmal in Ruhe über die Vorteile der EU nachzudenken, die jeder als selbstverständlich täglich hinnehme. "Dann kann die Antwort nur heißen: zur Wahl gehen und die Chance zur Gestaltung der eigenen Zukunft nutzen".