Fürstenfeldbruck:Mehr Platz für Unterricht

Fürstenfeldbruck: Die Erde fliegt: Beim Spatenstich für die Grundschule sind Erich Raff (dritter von links) und Schulleiterin Tanja Stock (neben Raff) dabei.

Die Erde fliegt: Beim Spatenstich für die Grundschule sind Erich Raff (dritter von links) und Schulleiterin Tanja Stock (neben Raff) dabei.

(Foto: Günther Reger)

Die Bauarbeiten für die Grundschule West beginnen

Von Kim Romagnoli

Miteinem Spatenstich sind am Freitag die Bauarbeiten für die Grundschule West II an der Cerveteristraße eröffnet worden. In einer kleinen Runde versammelten sich die Hauptbeteiligten auf dem freigeräumten Baufeld, wo in Kürze die Erdarbeiten beginnen sollen. Künftig wird dort neben dem Montessori-Kinderhaus der Neubau der Grundschule West stehen, die zugleich die Erweiterung der Richard-Higgins-Grundschule ist. Aufgrund des Platzmangels muss der alte Standort ausgeweitet werden. Die neue Grundschule West II wird ein "schönes, modernes Gebäude", ist sich Oberbürgermeister Erich Raff sicher. Um 12 Uhr griffen er, einige Mitglieder der Lenkungsgruppe - darunter Schulleiterin Tanja Stock, Zweiter Bürgermeister Christian Stangl und Projektleiter Jörg Schöbel - sowie die Architekten Simon Winter und Horst Kübert zur Schaufel. Steine und Erdbrocken flogen durch die Luft, als die Männer und Tanja Stock mehrmals kräftig zur Tat schritten.

Feierlich ist diese symbolische Geste auch deshalb, weil sie dem größten städtischen Projekt seit 20 Jahren gewidmet ist. Rund 26,5 Millionen Euro waren für den Bau des Schulgebäudes geplant, der Betrag könnte jedoch auf bis zu 30 Millionen Euro ansteigen. Die Fertigstellung der vierzügigen Inklusionsschule ist für Mai 2023 vorgesehen, ein reibungsloser Schulbetrieb soll dann ab September 2023 stattfinden. Bereits im Voraus wurden die Schulsprengel des alten Standortes neu zugeschnitten, um die Kinder an die für sie nächstgelegene Schule schicken zu können. Schulleiterin Stock zieht dann mit ihnen in das neue Gebäude ein. Sie hob lobend hervor, man habe sie bei den Planungen stark miteinbezogen. Schließlich wisse sie, worauf des bei dem Gebäude in der Praxis ankomme und welche Kriterien für die Funktionalität des Schulbetriebes erfüllt werden müssen. Bei allem Optimismus, der an diesem Tag zu spüren ist, schildert Raff jedoch auch die Schwierigkeiten, die in den vergangenen Jahren überwunden werden mussten, und erklärte, welche Probleme in Zukunft noch auftauchen könnten. Dennoch schien es nach dem Spatenstich, als ob sich die graue Wolkendecke über der Cerveteristraße ein wenig lichtete, so dass an Mittag erstmals die Sonne durchscheinen konnte.

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