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Fürstenfeldbruck:Massenschlägerei am Bahnhof

Streit zwischen Jugendlichen wegen eines Mädchens eskaliert

Zu einer Massenschlägerei am Fürstenfeldbrucker Bahnhof ist die Polizei am vergangenen Donnerstag gerufen worden. Gegen 17.15 Uhr war es dort zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen gekommen. An der Auseinandersetzung waren laut Polizei etwa 15 Jugendliche aus München und Fürstenfeldbruck beteiligt, welche beim Eintreffen der Beamten größtenteils flüchteten. Am Tatort zurück blieben drei junge Fürstenfeldbrucker, die sich leichte Verletzungen zugezogen hatten. Mehrere Streifen, Hundeführer und ein Hubschrauber der Bundespolizei fahndeten nach den flüchtigen Tätern und konnten schließlich in Tatortnähe zwei junge Münchner, die ebenfalls an der Schlägerei beteiligt waren und sich in einem Gebüsch versteckten, festnehmen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hätte es wohl zu einer Aussprache zwischen einem Brucker und einem Münchner Jugendlichen kommen sollen. Anlass war, dass die Freundin des Bruckers in einer Münchner Schule von einem Klassenkameraden "begrapscht" worden sein soll. Als nun die Münchner Clique acht Mann hoch am Brucker Bahnhof auftauchte, holte sich auch der junge Mann aus Bruck Verstärkung. Offensichtlich geriet das klärende Gespräch außer Kontrolle und es kam zu Handgreiflichkeiten, wobei einer der Münchner mit einem Nothammer aus der S-Bahn auf zwei Brucker einschlug und diese leicht verletzte. Neben den am Tatort angetroffenen Personen konnten zwischenzeitlich auch die anderen Beteiligten ermittelt werden.

© SZ vom 08.12.2020 / sz
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