Fürstenfeldbruck:Leitplanke mit Schlupfloch

FFB
Ortstermin CSU FFB regelt Nachbesserung

Auf Anregung der CSU treffen sich Fachleute an der B2 bei Puch, um das Querungsproblem durch die neuen durchgängigen Leitplanken zu diskutieren.

(Foto: CSU)

An der Bundesstraße 2 bei Puch werden nachträglich Durchlässe geschaffen

Von Stefan Salger, Fürstenfeldbruck

An der Bundesstraße 2 auf Höhe des Ortsteils Puch wird nachgebessert: Das Straßenbauamt Freising hat zugesichert, die beidseitigen Leitplanken mit einigen Durchlässen zu versehen, um beispielsweise Radfahrern das Queren der Fahrbahn zu ermöglichen. Auf Initiative der CSU trafen sich Vertreter des Straßenbauamts und weitere Fachleute, um über Verbesserungsmöglichkeiten der jüngst installierten Schutzbeplankung zwischen Puch und Mammendorf zu diskutieren. Die CSU-Stadträte Andreas Lohde und Markus Britzelmair hatten bereits einen Ortstermin mit Landwirten, Vertretern des Versuchsguts und des ADFC absolviert.

Die neu gesetzten Leitplanken sperren an mehreren Stellen vormals genutzte und weiter benötigte Querungsmöglichkeiten. Dies führt laut Lohde zu der gefährlichen Situation, dass Kunden der Gärtnerei Henniger nicht mehr vom Fahrradweg über die B 2 zügig zur Gärtnerei wechseln können, sondern mit ihrem Fahrrad ein Stück auf der Bundesstraße fahren müssen.

Der CSU-Ortsverband wandte sich an den Stimmkreisabgeordneten Alex Dorow, auf dessen Initiative die gemeinsame Ortsbesichtigung mit Vertretern von Bauamt, Polizei, Stadtverwaltung und Landratsamt sowie ADFC zustande kam. Einen kompletten Rückbau der Leitplanken lehnt das Straßenbauamt mit Verweis auf das Projekt "Vision Zero" zwar ab - Kollisionen beispielsweise mit Bäumen am Straßenrand sollen damit verhindert werden, so Hans-Jörg Oelschlegel, Leiter des Straßenbauamts. Gleichwohl wird nun einer Mitteilung der CSU zufolge nachgebessert: Auf Höhe der Gärtnerei und an zwei Feldwegen sollen die Leitplanken geöffnet werden, damit ein zügiges Queren der Bundesstraße wieder möglich wird. Zusätzlich werde die Stadt Schilder aufstellen, die auf die Querungen hinweisen. Ob dann noch ein Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 60 nötig und möglich ist, wollen Stadtverwaltung und Polizei klären. Andreas Lohde, Alex Dorow und Markus Britzelmair zeigten sich zufrieden mit dem gefundenen Kompromiss.

© SZ vom 04.08.2021
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