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Fürstenfeldbruck:Für die E-Mobilität

Stadtwerke bauen mehr Ladesäulen und bieten Wallboxen an

Die Brucker Stadtwerke setzen weiter auf die Elektromobilität und bauen das Serviceangebot in dem Bereich aus. So bietet der regionale Energiedienstleister seit diesem Jahr einen eigenen Ladetarif mit separater Messung für Wallboxen zum Laden von Autobatterien an. "FFB Ladestrom" zeichne sich durch eine kostengünstige Zweitarifmessung aus mit Strom, der zu 100 Prozent aus Wasserkraft stammt. Das ermögliche emissionsfreie Mobilität mit einem sehr geringen CO₂-Fußabdruck. Zudem erfüllt der Tarif, wie auch alle anderen der Stadtwerke, die Voraussetzung für staatliche Förderung bei der Anschaffung der eigenen Wallbox. Denn der Strom fürs Aufladen darf ausschließlich aus erneuerbaren Energien stammen oder von der eigenen Photovoltaik-Anlage. Als eine weitere Voraussetzung für die Förderung muss die Wallbox an privat genutzten Stellplätzen in Wohngebäuden, von Eigentümern, Wohnungseigentümergemeinschaften, Mietern oder Vermietern, genutzt werden. Die KfW fördert Anschaffung und Installation dieser intelligent ansteuerbarer Ladestationen mit elf Kilowatt Ladeleistung. Die von den Stadtwerken angebotenen Varianten der Wallbox seien "voll förderfähig", sagt Matthias Beuter, Abteilungsleiter Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken. Die 900 Euro Zuschuss Mittel aus dem Bundesförderprogramm decken die Anschaffungskosten fast vollständig ab.

Seit Jahresbeginn gelten zudem bessere Konditionen für das Laden an den Stadtwerke-Säulen. Dazu zählt der Wegfall der Startgebühr. Im Gegenzug steigt der Arbeitspreis moderat um zwei Cent pro Kilowattstunde. "Damit rechnet sich ein schnelles Laden zwischendrin noch mehr", sagt Abteilungsleiter Felix Schmid. Denn ganz gleich, wie oft geladen wird, der Einmalbetrag von 75 Cent pro Vorgang entfällt. Zudem wurde das Kartenpfand abgeschafft. Eine weitere Erleichterung gilt für Ladekarteninhaber, die gleichzeitig Stadtwerke-Kunden in den Tarifen Best-Strom oder Online-Strom sind. Ab sofort gilt ein monatlicher Rabatt von 1,50 Euro auf den Grundpreis des Stromtarifs.

Um dem steigenden Bedarf von Ladepunkten gerecht zu werden, bauen die Stadtwerke das eigene Ladenetz weiter aus. Die bestehenden sechs Ladestationen werden um weitere drei Säulen ergänzt - in Fürstenfeldbruck sowie in der Gemeinde Wörthsee.

Ladesäulen der Stadtwerke im Landkreis: Fürstenfeldbruck Cerveteristraße 2: sechs Anschlüsse à 22 Kilowatt; Klosterstraße/Amperoase: zweimal 22 kW; Am Engelsberg: zweimal 22 kW; Otl-Aicher-Straße: zweimal 22 kW; Bullachstraße: zweimal elf kW; Volksfestplatz: zweimal 22 kW; Frühlingsstraße: zweimal 22 kW; Mammendorf: zweimal 22 kW, Moorenweis: zweimal 22 kW); Ladestationen in Fürstenfeldbruck in Planung: Dachauer-/Feuerhausstraße:zweimal 22 kW; Landratsamt: zweimal 22 kW;

© SZ vom 20.01.2021 / slg
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