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Fürstenfeldbruck:Fünf Brucker bei Bundespräsidentenwahl

Fünf Landes- und Bundespolitiker aus dem Landkreis gehören der Bundesversammlung an, die am 12. Februar in Berlin den Nachfolger von Bundespräsident Joachim Gauck wählt. Von der CSU reist aus diesem Anlass die Wahlkreisabgeordnete und Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt in die Hauptstadt. Die Neuwahl des Präsidenten gehört zu den letzten Aktivitäten Hasselfeldts in der Bundespolitik, bei der Bundestagswahl im Herbst tritt sie nicht mehr an. In den Diskussionen über Gaucks Nachfolger fiel auch Hasselfeldts Name. Zu den CSU-Mitgliedern der Bundesversammlung gehören zudem die beiden Landtagsabgeordneten Reinhold Bocklet aus Gröbenzell und Thomas Goppel aus Eresing, der über viele Jahre Stimmkreisabgeordneter im westlichen Landkreis gewesen ist. Die SPD schickt den Landtagsabgeordneten und früheren Puchheimer Bürgermeister Herbert Kränzlein nach Berlin. Für die Grünen gibt die Germeringer Bundestagsabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer ihre Stimme ab. Kandidat der großen Koalition ist Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Die Grünen haben keinen Kandidaten nominiert, Walter-Rosenheimer kann ihre Stimme also niemandem aus der eigenen Partei geben. Die 1260 Mitglieder der Bundesversammlung bestehen aus den 630 Abgeordneten des Bundestags sowie aus Mitgliedern der Landtage oder Personen, die von Landtagsfraktionen für diese Aufgabe benannt worden sind.