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Fürstenfeldbruck:Etablierte Jugendräte liegen vorn

Veronika Droth und Valentin Eckmann schneiden bei der Wahl am besten ab

Gewählt wird am Sonntag im Mehrgenerationenhaus - unter Aufsicht der Wahlhelfer und des Amtsleiters im Rathaus, Michael Maurer (rechts hinten). Ganz oben: Veronika Droth erhält 59, Valentin Eckmann 93 Simmen.

(Foto: Günther Reger)

Veronika Droth und Valentin Eckmann haben in ihren jeweiligen Altersgruppen die meisten Stimmen bei der Wahl des Fürstenfeldbrucker Stadtjugenrats am Sonntag bekommen. Beide gehören dem aktuellen Gremium bereits an. Die nächste Amtszeit des elfköpfigen Gremiums, das den Stadtrat berät und dort Anträge stellen kann, beginnt am 1. Januar und dauert zwei Jahre.

Gewählt wurden in der Altersklasse 14 bis 17 Jahren: Veronika Droth (59 Stimmen), Niklas Roth (38), Loi Rothenberger (38), Korbinian Butterer (37), Emily Reeb (36) sowie Hannah Paulina Füner (35).

Die künftigen Vertreter der Altersgruppe der 18- bis 21-Jährigen sind Valentin Eckmann (93 Stimmen), der amtierende Vorsitzende Fabian Eckmann (89), Benedikt Bucher (74), Quirin Droth (73) sowie Lena Sabokat (62). Der Vorsitzende des Stadtjugendrats wird auf der konstituierenden Sitzung gewählt. Amtsinhaber Fabian Eckmann hat bereits angekündigt, dass er diesen Posten aus Zeitgründen nicht mehr übernehmen kann.

Insgesamt waren der Stadt zufolge 2961 Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren wahlberechtigt. Sieben Kandidaten der jüngeren Altersgruppe und fünf Kandidaten der älteren Altersgruppe stellten sich zur Wahl. 87 Jugendliche machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch - Wahllokal war das Mehrgenerationenhaus am Niederbronnerplatz. Die Wahlbeteiligung lag somit bei drei Prozent. Trotz Corona-Pandemie konnte eine leichte Steigerung der Wahlbeteiligung gegenüber der letzten Stadtjugendratswahl erreicht werden: Im Herbst 2018 hatten sich 77 Jugendliche an der Wahl beteiligt; die Wahlbeteiligung lag damals bei 2,4 Prozent.

© SZ vom 13.10.2020 / slg

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