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Fürstenfeldbruck:Becher, Bälle und Magie

Einblick ins Becherspiel gibt Magier Laymann in Bruck.

(Foto: Carmen Vobrunner)

Das Kloster verwandelt sich in eine Zauberschule

Von Christina Strobl, Fürstenfeldbruck

Enemene viel Geschick, ich zeig' dir jetzt den Bechertrick: Der Profi-Magier Markus Laymann verwandelt die Kinderwerkstatt im Kloster Fürstenfeld in eine Zauberei-Schule und führt die jungen Hexer und Hexerinnen in die Kunst des "Bechertricks" ein. Im Rahmen des Sommerferienprogramms der Stadt konnten Kinder und Jugendliche einen Schnupperkurs in Sachen Magie belegen. "Ich dachte mir, ich nutze die Ferien aus und lerne, wie man zaubert", sagte Markus Pfaffenzeller, 14, aus Puchheim, der gleich mehrere Ferienprogramme belegt hat.

Zunächst führt Zauberkünstler Laymann die Kinder durch die Ausstellung "Bezaubernd - Magie und Zauberkunst" im Museum Fürstenfeldbruck. Zur Einführung in die "Welt des Unmöglichen" zaubert er zwei Seile hervor, eines weiß, das andere rot. Gebannt sehen die Kinder zu, wie ein Knoten vom weißen Seil in das rote wechselt. In der Ausstellung sind zahlreiche Originalbilder zu sehen, dazu Informationen über die Geschichte der Zauberkunst, die bis weit ins Mittelalter zurückreicht. Insbesondere auf eines der bekanntesten Kunststücke, den "Bechertrick", geht die Ausstellung ein.

Nachdem die Theorie die Vorfreude auf die Praxis geweckt hat, führt Laymann seine Lehrlinge in die Kinderwerkstatt, wo sie ihr eigenes Werkzeug zum Zaubern erhalten. Ausgestattet mit Bechern, Bällen und einem selbstgebastelten Zauberstab machen sie sich ans Werk: Laymann führt die Kinder in den Trick ein. Er erklärt ihnen, wie man ihn handhabt, worauf man achten muss und offenbart ihnen das Geheimnis, das dahinter steckt. Begeistert machen sich die Jung-Magier ans Werk, schnell können sie erste Erfolge verzeichnen. Bälle verschwinden und tauchen unter einem anderen Becher wieder auf. Nach fleißigem Üben sitzt der "Bechertrick": "Als erstes zeige ich das meiner Mama und meiner Schwester", freut sich die zehnjährige Zauberschülerin Elena Wagner aus Bruck.

© SZ vom 01.08.2020

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