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Fürstenfeldbruck:Arbeit der Zukunft

Die Abgeordnete Katrin Staffler diskutiert mit Experten

Eine Veranstaltung zum Thema Arbeitswelt der Zukunft hat die CSU-Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler organisiert. Passend zum Thema haben die Teilnehmer im digitalen Format über eine Arbeitswelt im Wandel diskutiert. Als Experten haben Iris Pfeiffer, Geschäftsführerin des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung, und Volker Born, Leiter der Abteilung Berufliche Bildung beim Zentralverband des Deutschen Handwerks, zum Thema referiert. Auch lokale Vertreter des Handwerks haben sich an der Diskussion beteiligt.

Gleich zu Beginn stellte Staffler klar: "Die Arbeitswelt der Zukunft ist einerseits ein Thema, das aktueller nicht sein könnte, denn durch die Auswirkungen der Pandemie suchen viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer nach digitalen Lösungen. Andererseits beschäftigen wir uns schon sehr lange damit." Die Digitalisierung verändere nicht nur die Arbeitswelt an sich, sondern erfordere auch neue Kompetenzen, so die Abgeordnete weiter.

Iris Pfeiffer stellte heraus, dass sich der Arbeitsalltag vieler sozialversicherungspflichtig Beschäftigter bereits heute stark durch die Digitalisierung verändert. "Dieser Wandel ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance, die es zu ergreifen gilt", betont Pfeiffer. Jeder sollte über "digitale Grundkompetenzen" verfügen, um beispielsweise nicht nur an Videokonferenzen teilnehmen, sondern diese auch planen und durchführen zu können. Diese Grundkompetenzen, zu denen unter anderem auch der Umgang mit Informationen und Daten und das Erzeugen digitaler Inhalte gehören, seien laut der Expertin ein "absolutes Muss. Volker Born ergänzte, dass gerade auch im Handwerk viele Einsatzmöglichkeiten für digitale Lösungen bestünden. "Es geht insbesondere darum, dass wir im Handwerk einfache Lösungen brauchen". Neben der unkomplizierten Umsetzung seien auch Fördermöglichkeiten besonders relevant.

Im Anschluss an die Impulsvorträge ergab sich eine rege Diskussion der Teilnehmer. So machte sich der Fürstenfeldbrucker Kreishandwerksmeister Franz Höfelsauer für den "Betriebswirt des Handwerks" stark. Born stimmt zu, dass der Meister eine wichtige Qualifikation sei, die durch weitere ergänzt werden kann. Wichtig sei gerade im Handwerk auch die Anpassung betrieblicher Prozesse.

© SZ vom 03.07.2020 / sz

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