Eichenau:Pumptrack kommt später

Kreisbauamt verlangt von Eichenau Planänderung

Die Jugendlichen in Eichenau hatten sich schon sehr gefreut. Im kommenden Jahr auf einem neuen Pumptrack außerhalb des Ortes mit ihren Fahrrädern artistisch fahren, pumpen und springen zu können, das war eigentlich schon fest eingeplant. Eigentlich. Denn nach aufwendiger Planung und eingehender, durchaus auch kontroverser Diskussion im Gemeinderat, hat nun das Bauamt im Landratsamt erst einmal scharf auf die Bremse getreten. Die Folge: eine Verzögerung der Baumaßnahme um mindestens drei bis vier Monate. Diese Prognose hat Eichenaus Bürgermeister Peter Münster (FDP) in der letzten Sitzung des Gemeinderates am Dienstagabend abgegeben.

Was war passiert, obwohl doch die Planung sogar mit dem Kreisbauamt abgesprochen worden war? Das Baugesuch der Gemeinde wird im Landratsamt geprüft wie jeder andere Bauantrag auch. Offenbar war bei den Vorbesprechungen in diesem Jahr nicht aufgefallen, dass die Bike-Park-Anlage als "nicht privilegiertes Bauvorhaben im Außenbereich" zu beurteilen ist. Das Grundstück ist bislang im Flächennutzungsplan als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen. Weil dort aber nun Sport getrieben werden soll und das Gelände als Freizeiteinrichtung dienen wird, müssen laut Landratsamt erst die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Die Gemeinde muss also zunächst den Flächennutzungsplan anpassen, bevor der Bauantrag genehmigt wird.

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