Abgeschlossener Umbau:Freude über das neue Zentrum

Lesezeit: 2 min

Abgeschlossener Umbau: Einen Hingucker nennt der Bürgermeister den Anbau.

Einen Hingucker nennt der Bürgermeister den Anbau.

(Foto: Carmen Voxbrunner)

Mammendorfer Politiker und Bürger sind mit dem Rathausanbau zufrieden

Von Manfred Amann, Mammendorf

Seit einigen Wochen sticht der neue Anbau an das Rathaus zwischen Oberdorf und Unterdorf in Mammendorf ins Auge. Das Bauwerk, das sich optisch deutlich vom Rathaus abhebt aber mit ihm verbunden ist, weist überdies darauf hin, wo sich die neue Ortsmitte der Gemeinde befindet und wo für die insgesamt acht Kommunen die Verwaltungsarbeit geleistet wird. Die Beurteilung der Bürger für den Rathausanbau reicht von "gewöhnungsbedürftig" bis "ausnehmend schön". Die meisten Bürger finden, dass der Anbau mit dem Altbau gut harmoniert, der Gesamtkomplex eine Bereicherung für das Ortsbild darstellt und zusammen mit dem einmal vielseitig nutzbaren Dorfplatz die Zukunftsfähigkeit des Unterzentrums für den westlichen Landkreis unterstreicht.

Im Zuge der Planung war eifrig und kontrovers über die Fassadengestaltung diskutiert worden. Laut Bürgermeister Josef Heckl (Bürgergemeinschaft) sind nun aber alle, vom Architekten bis zu den Bürgermeistern der Mitgliedsgemeinden, "von der augenfälligen Verkleidung des Gebäudes überzeugt". "Wir bekommen ausschließlich positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung, das Ergebnis ist ein aus städtebaulicher Sicht ein Hingucker" freut sich der Gemeindechef.

Mammendorf sei ein Straßendorf. Mit dem Erweiterungsbau und mit dem Dorfplatz sei es gelungen, dem Ort ein neues Zentrum und auch optisch einen deutlich erkennbaren Ortsmittelpunkt zu geben, der auch für Veranstaltungen geeignet sein werde. "Der Verbandsrat und die Gemeinderäte der Mitgliedskommunen haben vor zwei Jahren mit der Zustimmung zur Planung also die richtige Entscheidung getroffen", findet Heckl, der auch die Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf leitet.

Laut Planer Wolfgang Gerum wurde das für Weihnachten 2019 angepeilte Bauzeitende nur leicht überschritten. Die Verzögerung um drei Monate sei im Wesentlichen der guten Auftragslage und Auslastung mancher Handwerksbetriebe geschuldet. Die Gesamtkosten für das Bauprojekt belaufen sich auf etwa 6,8 Millionen Euro und liegen knapp eine halbe Million über den berechneten Kosten. Veränderungen und zusätzliche Wünsche während der Bauphase waren dafür ausschlaggebend. Finanziert wird das Projekt durch einen Kredit und Investitionsbeiträge der acht VG-Gemeinden, die gemäß Einwohnerzahl belastet werden.

Während nun im Bestandsbau die laut Heckl "längst überfälligen" Umbau- und Sanierungsarbeiten beginnen, wird auch der Marktplatz mit Grüninseln, einem Wasserspiel und Sitzmöglichkeiten gestaltet. Die Aufträge werden in der nächsten Ratssitzung vergeben. Die Kosten für die Dorfplatzgestaltung werden auf knapp zwei Millionen Euro geschätzt, die zum größten Teil von Mammendorf aufgebracht werden müssen. Wie hoch der staatliche Zuschuss ausfallen wird, ist noch nicht klar.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB