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Führung:Im Zehn-Minuten-Takt

Die "1:1-Kunstauskunft" der Pinakotheken

Etwas Gutes bringen die Corona-Einschränkung zur Abwechslung mit sich. So individuell wie von kommenden Sonntag, 7. Juni, an hat man die Kunstvermittlung der Pinakotheken und des Museums Brandhorst noch nicht erlebt. Unter dem Titel "1:1 Kunstauskunft" erwarten die Kunstvermittler jeweils sonntags zwischen 13 Uhr und 17 Uhr an festen Standorten Einzelpersonen, Paare oder Familien, um mit ihnen über die ausgestellten Werke, ihre Wirkung, ihre Geschichte und ihre Besonderheiten zu sprechen. Das Prinzip basiert auf den schon bewährten Dialogformaten "Cicerone" in der Alten Pinakothek und "Königskunde" der Pinakothek der Moderne in Schloss Herrenchiemsee. Neben beschränkter Teilnehmerzahl sind das Tragen von Hygienemasken sowie das Einhalten des Mindestabstandes verpflichtend. Die Dialoge sind auf zehn Minuten beschränkt, auch wechseln die Standorte teilweise um 15 Uhr. Am 14. Juni wird es zudem eine Kunstauskunft in der Sammlung Schack geben. Von 22. Juni an wird die Retrospektive zu K. H. Hödicke in der Graphischen Sammlung in der Pinakothek der Moderne einbezogen.

© SZ vom 05.06.2020 / lyn

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